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600 Euro spendeten die Besucher der Sankt Martins-Umzüge für die Rheingauer Caritas Tische

Im Rahmen der Aktion Teilen wie Sankt Martin spendeten die Besucher der Oestrich-Winkeler Sankt-Martins-Umzüge insgesamt 600 Euro, die dieses Jahr den Rheingauer Caritas Tischen zugutekommen. Die Spenden-Sammelboxen mit der Aufschrift „Aktion Teilen wie Sankt Martin“ stehen alljährlich an den Ausgabe-Stellen für die Martinsbrezeln.

Joachim Bach, Abteilungsleiter Soziale Dienste beim Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. nahm die Spende am Montag, den 20. November 2017 im Bürgerzentrum entgegen und freuten sich über die Zuwendung, die direkt in die dringend notwendige Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeuges für die Belieferung der Caritas Tische im Rheingau einfließen wird.

Er erklärte: „Wichtig für die Verteilung der Lebensmittel ist ein Kühlfahrzeug zur Aufrechterhaltung der vorgeschriebenen Kühlkette, mit dem unsere Ehrenamtlichen die Märkte anfahren. Das jetzige, bei der Gründung der Tische angeschaffte Fahrzeug ist leider inzwischen in die Jahre gekommen und muss immer häufiger wegen Defekten in die Werkstatt, sodass wir Ersatz benötigen. Für die Neuanschaffung sind rund 51.000 Euro nötig“.

Bürgermeister Heil bedankt sich bei allen Spendern: „Herzlichen Dank an alle, die für die Aktion „Teilen wie Sankt Martin“ gespendet oder daran mitgewirkt haben. Auch im eigentlich wohlhabenden Oestrich-Winkel gibt es rund 100 Menschen, unter ihnen etwa 40 Kinder, die sich in finanzieller Not befinden und auf die Unterstützung durch den Caritas Tisch angewiesen sind“, erklärt Bürgermeister Michael Heil. Und er fährt fort: „Nur durch die Arbeit der Caritas Tische können ihnen überschüssige Lebensmittel zugutekommen, die sonst vom Handel vernichtet werden würden, weil sie nicht mehr verkauft werden dürfen, obwohl sie noch einwandfrei sind. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Rheingauer Caritas Tische sammeln diese Lebensmittel bei Märkten und Herstellern ein und verteilen sie an Menschen mit geringem Einkommen. Unter ihnen sind viele Alleinerziehende und Seniorinnen und Senioren mit geringer Rente. Dadurch wird direkt bei uns vor Ort Armut gelindert“.