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Aktion Stadtradeln 2017 läuft noch bis zum 24.06.2017!

Aktion Stadtradeln noch bis zum 24.06.2017!

Startschuss-Radeln am Pfingsmontag: Ingelheim und Oestrich-Winkel gemeinsam on Tour

Radler, die an der Aktion Stadtradeln in Oestrich-Winkel oder Ingelheim vom 04. bis zum 24. Juni 2017 teilnehmen möchten, können sich noch unter www.stadtradeln.de/home anmelden und mitmachen. Stadtradeln bietet sowohl die Möglichkeit, als „Einzelkämpfer“ für drei Wochen vom Auto aufs Rad umzusteigen, als auch sich zusammen mit Gleichgesinnten als Gruppe anzumelden und die Leistung mit anderen Gruppen aus dem Stadtgebiet zu vergleichen. Wer Fragen hat, setzt sich entweder mit dem Ingelheimer Fahrradbeauftragten Erich Dahlheimer per E-Mail unter fahrradbeauftragter_at_ingelheim.de oder telefonisch 06132 1774 in Verbindung oder wendet sich auf Oestrich-Winkeler Seite an Uta Bigus, presse_at_oestrich-winkel.de oder Telefon 06723 992150.

Startschuss-Radeln am Pfingstmontag bei schönstem Radel-Wetter

Der Startschuss für Oestrich-Winkel fiel mit einer Eröffnungsradtour am 5. Juni (Pfingstmontag). Gemeinsam radelten Oberbürgermeister Claus (Ingelheim) und Bürgermeister Heil (Oestrich-Winkel) zusammen mit rund 70 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern entlang des Rheins. Die Strecke von rund 25 Kilometern verlief angelehnt an die QuerRhein-Radtour, welche durch den Rheingau und Rheinhessen führt.

Eingeladen waren alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die rund 20 Teilnehmer aus Oestrich-Winkel trafen sich um 12.15 Uhr am Fähranleger in Mittelheim und nahmen die Fähre um 12.30 Uhr. Für die Fährüberfahrten von Mittelheim nach Ingelheim und später von Bingen nach Rüdesheim entstanden den Teilnehmern keine Kosten - die Stadt Ingelheim lud alle dazu ein.

Start der Tour bei schönstem Radel-Wetter - sonnig aber nicht zu warm - war um 13.00 Uhr an der Hafenmole in Ingelheim. Die rund 70 Teilenehmer aus Ingelheim und Oestrich-Winkel fuhren mit dem Fahrrad nach Bingen, wo es am Rheinufer eine halbstündige Rast gab und Getränke sowie Müsliriegel verteilt wurden.  Mit der Fähre ging es weiter nach Rüdesheim und dann entlang des Rheines durch die Geisenheimer Auen nach Oestrich-Winkel. 

Zum Ausklang kehrten alle Radlerinnen und Radler in das Brentano-Haus in Oestrich-Winkel ein. Bei einem guten Schoppen, Brezeln und Spundekäs versuchten sie die Frage zu klären, wo denn nun eigentlich die "ebsch Seit" ist. Um 17.00 Uhr nahm die Ingelheimer Gruppe die Fähre nach Hause. Oberbürgermeister Claus und Bürgermeister Heil freuten sich über die vielen Teilnehmer und die trotzdem sehr enstpannte Atmosphäre während der Rundtour.

Verstärkte Zusammenarbeit

Im letzten Jahr beschlossen der Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus und der Oestrich-Winkler Bürgermeister Michael Heil eine verstärkte Zusammenarbeit beider Kommunen, die lediglich durch den Rhein getrennt sind. Diese soll sowohl in kultureller, touristischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgen.

Schon im vergangenen Jahr kam der Gedanke auf, die Aktion Stadtradeln in 2017 gemeinsam durchzuführen. „Nach einigen Gesprächen und Abstimmungen konnten wir den gemeinsamen Termin bekanntgeben. Wir hoffen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger vom 4. bis zum 24. Juni 2017 wieder viele Kilometer zusammen erradeln und dadurch viel Kohlenstoffdioxid einsparen“, betonen Michael Heil und Ralf Claus.

So können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommunal in die Pedale treten und zahlreiche Kilometer an die Aktion „Stadtradeln“ melden. „Und weil das so eine tolle Aktion ist, haben sich der Landkreis Mainz-Bingen und Bingen auch noch angeschlossen“, verrät Oberbürgermeister Ralf Claus. Die Kalender der jeweiligen Kommunen sind freigeschaltet und warten darauf, gefüllt zu werden. Anmeldungen können unter www.stadtradeln.de/home eingetragen werden.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes DESTATIS Nr. 189 vom 09.06.2017: 200 Jahre Fahrrad: Von der Draisine zum Pedelec

WIESBADEN – Am 12. Juni 1817 unternahm Karl Freiherr von Drais die Jungfernfahrt mit der von ihm erfundenen Laufmaschine – dem Vorläufer des Fahrrads – von Mannheim nach Schwetzingen und erzielte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 15 Stundenkilometern. Heute gehört das Fahrrad weltweit zu den am stärksten genutzten Verkehrsmitteln, das vielen Haushalten zur Verfügung steht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des 200. Jahrestages weiter mitteilt, waren in Deutschland rund 81 % der privaten Haushalte 2016 mit mindestens einem Fahrrad ausgestattet. 

2016 befanden sich in 5,1 % der Haushalte Pedelecs oder E-Bikes. Im Vorjahr hatte der Ausstattungsgrad an Elektrofahrrädern noch 4,2 % betragen. Der Ausstattungsbestand je 100 Haushalte lag 2016 bei 184 Fahrrädern, darunter 7 Pedelecs oder E-Bikes. 

Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur belief sich zum Jahresanfang 2016 die Länge der mit Radwegen versehenen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen auf rund 53 700 Kilometer. 

Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) entfiel im Jahr 2014 jede zehnte Fahrt auf das Fahrrad. Dessen Anteil an den dabei zurückgelegten Personenkilometern am gesamten Verkehr (einschließlich Eisenbahn- und Luftverkehr) lag bei rund 3 %. Dabei kam das Fahrrad am häufigsten für Freizeitzwecke zum Einsatz. 

2016 wurden bei Verkehrsunfällen nach vorläufigen Ergebnissen 392 Fahrradfahrer und -mitfahrer getötet und 80 848 verletzt, darunter waren 61 getötete und 3 836 verletzte Pedelecnutzer. Somit war jedes achte Todesopfer und jeder fünfte Verletzte im Straßenverkehr ein Radfahrer. 

1,3 Millionen Fahrräder wurden in Deutschland im Jahr 2016 produziert. Deutschland hat im gleichen Jahr 2,7 Millionen  Fahrräder und 554 000 Pedelecs importiert sowie rund 965 000 Fahrräder und 235 000 Pedelecs exportiert. Gegenüber dem Vorjahr ist der Außenhandel mit Fahrrädern um 12 % zurückgegangen. Dagegen ist der Außenhandel mit Pedelecs um 53 % angestiegen.

Methodischer Hinweis:

Verkehrsrechtlich den Fahrrädern gleichgestellt sind die Pedelecs (Pedal Electric Cycles): Das sind Elektrofahrräder mit elektrischer Unterstützung beim Treten bis 25 Stundenkilometer und einer maximalen Leistung von 250 Watt, für die keine Versicherungs- und Helmpflicht besteht. Die leistungsstärkeren E-Bikes (S-Pedelecs) werden dagegen den Kleinkrafträdern zugeordnet. Davon abweichend sind in dieser Pressemitteilung bei den Angaben zur Ausstattung der privaten Haushalte die E-Bikes den Fahrrädern zugerechnet.

Weitere Auskünfte gibt: Bernd Reichel, Telefon: +49 (0) 611 / 75 28 48, Kontaktformular