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Appell der Bürgermeister an Remondis wegen Gelber Tonnen

Oestrich-Winkel / Eltville am Rhein am 24. August 2017 - Die Bürgermeister der beiden Städte Oestrich-Winkel und Eltville am Rhein, Michael Heil und Patrick Kunkel, appellieren an das Entsorgungsunternehmen Remondis, zukünftig wie bisher auch diejenigen Gelben Tonnen zu leeren, die von den Bürgern nicht bei Remondis gemietet wurden.

Heil und Kunkel hoffen, dass sich der Bundestag, wie angedeutet, baldmöglichst mit der Zukunft des „Dualen Systems“ beschäftigt und das komplette System überdenkt. Die Abholung der Gelben Säcke ist Sache des „Dualen Systems Deutschland“ (DSD) und passiert rein privatwirtschaftlich: „Bislang haben wir vor Ort überhaupt keine Möglichkeit, auf das Einsammeln des Wertstoff-Mülls irgendeinen Einfluss zu nehmen“, so die beiden Bürgermeister.

Heil und Kunkel wissen: "Das Müllgeschäft ist ein sehr lukratives Geschäft. Als Bürgermeister appellieren wir an Remondis, hier Kulanz walten zu lassen und eine Optimierung des Geschäfts nicht auf dem Rücken unserer Bürger abzuladen".

Die beiden Bürgermeister erinnern auch an einen Kreistagsbeschluss aus dem Jahr 2015. Der Kreistag hatte beschlossen, die Einführung der Gelben Wertstofftonne mit seinen Vertragspartnern zu verfolgen. „Wir hoffen im Interesse unserer Bürgerschaft sehr, dass möglichst bald die Voraussetzungen zur Einführung der Gelben Tonne geschaffen werden", so Heil und Kunkel.