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Erfolgreich: Aktion Stadtradeln 2017

Oestrich-Winkel zum dritten Mal beim Stadtradeln dabei –Vorjahres-Ergebnis wieder übertroffen

Im Rahmen der Aktion Stadtradeln, an der sich Oestrich-Winkel vom 04. bis zum 24. Juni 2017 zum dritten Mal beteiligt hat, sind die Teilnehmer 8.765 Kilometer Fahrrad gefahren und haben dabei 1.245 Kilogramm Kohlenstoffdioxid eingespart. Das waren mehr Kilometer und mehr Kilogramm Kohlenstoffdioxid als bei der gleichen Aktion im Jahr 2016.

Fünf Teams mit insgesamt 45 Radlern hatten sich angemeldet. Das Team „Grünes Oestrich-Winkel“ stellte mit 24 Personen die größte radelnde Gruppe. Das aktivste Team war die Gruppe der „MTB Rieslinge“ mit 288 gefahrenen Kilometern pro Kopf.

Die Stadtverwaltung von Oestrich-Winkel plant, auch 2018 wieder an der Aktion „Stadtradeln“ teilzunehmen, nach Möglichkeit in Kooperation mit der Stadt Ingelheim.

Die Kampagne dient der Förderung des Null-Emissions-Fahrzeugs Fahrrad im Straßenverkehr, mit dem Ziel, Luftschadstoffe und Lärm zu reduzieren und folglich die Lebensqualität in Städten und Gemeinden deutlich zu verbessern.

Weitere Infos zur Kampagne sind www.stadtradeln.de zu finden-

STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, Stevens Bikes, Busch + Müller, Paul Lange & Co., WSM, Trekkingbike, Hebie sowie Schwalbe deutschlandweit unterstützt.

Hintergrundinformationen

Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.

Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ ist das größte Städtenetzwerk, das sich für Klimaschutz und den Erhalt der Tropenwälder einsetzt. Seit 1990 unterstützt das Klima-Bündnis die mittlerweile über 1.700 Mitglieder in 25 europäischen Ländern bei der Erreichung ihrer Selbstverpflichtung, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken und die Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990) zu halbieren. Zum Erhalt der tropischen Regenwälder kooperiert das Klima-Bündnis mit indigenen Völkern der Regenwälder.

www.klimabuendnis.org

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes DESTATIS Nr. 189 vom 09.06.2017: 200 Jahre Fahrrad: Von der Draisine zum Pedelec

WIESBADEN – Am 12. Juni 1817 unternahm Karl Freiherr von Drais die Jungfernfahrt mit der von ihm erfundenen Laufmaschine – dem Vorläufer des Fahrrads – von Mannheim nach Schwetzingen und erzielte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 15 Stundenkilometern. Heute gehört das Fahrrad weltweit zu den am stärksten genutzten Verkehrsmitteln, das vielen Haushalten zur Verfügung steht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des 200. Jahrestages weiter mitteilt, waren in Deutschland rund 81 % der privaten Haushalte 2016 mit mindestens einem Fahrrad ausgestattet. 

2016 befanden sich in 5,1 % der Haushalte Pedelecs oder E-Bikes. Im Vorjahr hatte der Ausstattungsgrad an Elektrofahrrädern noch 4,2 % betragen. Der Ausstattungsbestand je 100 Haushalte lag 2016 bei 184 Fahrrädern, darunter 7 Pedelecs oder E-Bikes. 

Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur belief sich zum Jahresanfang 2016 die Länge der mit Radwegen versehenen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen auf rund 53 700 Kilometer. 

Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) entfiel im Jahr 2014 jede zehnte Fahrt auf das Fahrrad. Dessen Anteil an den dabei zurückgelegten Personenkilometern am gesamten Verkehr (einschließlich Eisenbahn- und Luftverkehr) lag bei rund 3 %. Dabei kam das Fahrrad am häufigsten für Freizeitzwecke zum Einsatz. 

2016 wurden bei Verkehrsunfällen nach vorläufigen Ergebnissen 392 Fahrradfahrer und -mitfahrer getötet und 80 848 verletzt, darunter waren 61 getötete und 3 836 verletzte Pedelecnutzer. Somit war jedes achte Todesopfer und jeder fünfte Verletzte im Straßenverkehr ein Radfahrer. 

1,3 Millionen Fahrräder wurden in Deutschland im Jahr 2016 produziert. Deutschland hat im gleichen Jahr 2,7 Millionen  Fahrräder und 554 000 Pedelecs importiert sowie rund 965 000 Fahrräder und 235 000 Pedelecs exportiert. Gegenüber dem Vorjahr ist der Außenhandel mit Fahrrädern um 12 % zurückgegangen. Dagegen ist der Außenhandel mit Pedelecs um 53 % angestiegen.

Methodischer Hinweis:

Verkehrsrechtlich den Fahrrädern gleichgestellt sind die Pedelecs (Pedal Electric Cycles): Das sind Elektrofahrräder mit elektrischer Unterstützung beim Treten bis 25 Stundenkilometer und einer maximalen Leistung von 250 Watt, für die keine Versicherungs- und Helmpflicht besteht. Die leistungsstärkeren E-Bikes (S-Pedelecs) werden dagegen den Kleinkrafträdern zugeordnet. Davon abweichend sind in dieser Pressemitteilung bei den Angaben zur Ausstattung der privaten Haushalte die E-Bikes den Fahrrädern zugerechnet.

Weitere Auskünfte gibt: Bernd Reichel, Telefon: +49 (0) 611 / 75 28 48, Kontaktformular