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Süwag erkämpft rund 339.000 Euro für ihre Kommunen im Rheingau

21. März 2017. Gute Nachrichten: Im Februar erhielten die Städte und Gemeinden im Kulturland Rheingau sowie die Gemeinde Schlangenbad, welche alle von der Süwag betreut werden, eine Steuerrückerstattung von rund 339.000 Euro auf den Stromverbrauch in der Straßenbeleuchtung für die Jahre 1999 bis einschließlich 2010.

So bekam Eltville rund 74.400 Euro, Geisenheim rund 51.100 Euro, Kiedrich rund 15.100 Euro, Lorch rund 21.000 Euro, Oestrich-Winkel rund 56.300 Euro, Rüdesheim rund 61.000 Euro, Walluf rund 26.700 Euro und Schlangenbad rund 33.000 Euro zurück. Es war ein langwieriger Rechtstreit, den die Süwag Energie AG 2003 auf eigenes Risiko und unabhängig von den Kommunen begonnen hat. Das Ziel der Verhandlungen: eine Vergünstigung auf die Stromsteuer der Straßenbeleuchtung im Süwag-Netzgebiet. Die Erstattung sollte von Anfang an den Kommunen zugutekommen. 2016, mehr als zehn Jahre nach Beginn des Rechtsstreits, erwirkt die Süwag insgesamt eine Steuererstattung von rund 8,8 Millionen Euro. Die Summe wird nun anteilig an die 346 Kommunen im Netzgebiet ausgezahlt - abhängig vom Energieverbrauch. "Das positive Ergebnis dieser langen Verhandlungen steht für unser Versprechen Meine Kraft vor Ort. Wir sind langjähriger und zuverlässiger Partner unserer Kommunen und setzen uns gerne für sie ein", erklärt Süwag-Vorstandsmitglied Mike Schuler. Die symbolische Scheckübergabe an die Rheingauer Kommunen fand am Dienstag beim Zweckverband Rheingau im Probeck'schen Hof in Oestrich-Winkel statt. Die Süwag Energie AG Die Süwag Energie AG ist eine Aktiengesellschaft mit kommunaler Beteiligung. Das knapp 5.200 Quadratkilometer umfassende Versorgungsgebiet der Süwag und ihrer Tochterunternehmen verteilt sich auf vier Bundesländer: Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Sie ist multiregional aufgestellt und mit zahlreichen Standorten nah an ihren Kunden - getreu ihrem Versprechen: Meine Kraft vor Ort. Die Süwag beschäftigt rund 1.650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet jährlich rund 100 Auszubildende aus. "Grüner und kommunaler" lautet die Strategie der Süwag, um die Energieversorgung der Zukunft zu gestalten. Dazu gehören grüne Netze, grüne Produkte und grüne Erzeugung. In den Ausbau "grüner" bzw. dezentraler Erzeugungsanlagen - vorzugsweise aus Biomasse, Wind-, Sonnen- und Wasserkraft - und "grüner" Netze investiert die Unternehmensgruppe in den nächsten Jahren zusätzlich 100 Millionen Euro. Und das ausschließlich in den eigenen Regionen. Dort erzeugen die Süwag und ihre Tochterunternehmen heute bereits rund 250 Millionen kWh "grünen" Strom ausschließlich aus regenerativen bzw. dezentralen Energieerzeugungsanlagen.