Oestrich-Winkel


  • Müll trennen leicht gemacht

    So sortieren Sie Ihren Müll richtig:

    mehr »  

  • Solarkataster Hessen

    Das Solar-Kataster Hessen wendet sich an alle Haus- und Grundstückseigentümer... mehr »

    mehr »  

  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

    Frauen, die von Gewalt betroffen sind, können sich unter der kostenlosen Tel.-Nr. 08000 116 016 an das Hilfetelefon Gewalt gegen... mehr »

  • Aktuelle Straßensperrungen

    Vollsperrungen: mehr »

  • Telefonverzeichnis

    Mit einem Klick zum Telefonverzeichnis der Stadtverwaltung Oestrich-Winkel

    mehr »  


Aktuelle Informationen

16.01.2017 Grußwort von Bürgermeister Michael Heil beim Neujahrsempfang der Stadt Oestrich-Winkel am 13.01.2017

Guten Abend meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich darf Sie alle ganz herzlich zum diesjährigen Neujahrsempfang hier in unserem Bürgerzentrum willkommen heißen.


Ich freue mich sehr, dass wieder so viele Gäste unserer Einladung gefolgt sind, zeigt dies doch die Verbundenheit zu unserer Stadt und das Interesse an den Geschehnissen und Entwicklungen in Oestrich-Winkel.

Natürlich werde ich einzelne Institutionen und Personen begrüßen, zunächst einmal wünsche ich Ihnen aber für das Jahr 2017 alles Gute, Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.

Dank sagen möchte ich unserer Stadtkapelle Oestrich-Winkel, die für den musikalischen Auftakt am heutigen Abend gesorgt hat und auch noch weitere musikalische Darbietungen für uns bereit hält, das musikalische Engagement der Stadtkapelle über das ganze Jahr hinweg verdient große Anerkennung und einen Applaus.

Apropos Applaus, ich schlage vor, dass wir im Anschluss an meine Begrüßung allen genannten einen kollektiven Applaus spenden.

Ich begrüße ganz herzlich die Oestrich-Winkeler und Rheingauer Weinmajestäten, die mit viel Charme und gekonnt unsere schöne Weinbauregion, den Rheingau, national und international vertreten, schön, dass Sie heute Abend bei uns sind.

Ganz besonders freue ich mich, dass heute auch die örtlichen Vertreter im Landtag und im Bundestag unter uns sind. Dass unsere Interessen, die Interessen unserer Stadt engagiert vertreten werden, spüren wir deutlich, ich denke da nur an die hohen Zuschüsse für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs, die Sanierung des Brentanohauses oder die Bereitstellung von Zuschüssen im Bereich der Kinderbetreuung. Vieles wäre ohne Landes- und Bundesmittel gar nicht möglich, daher auch Ihnen ein herzliches Dankeschön.

Ich begrüße die Vertreter des Rheingau-Taunus-Kreises, stellvertretend den Kreisbeigeordneten Karl Ottes, die Vertreter unserer städtischen Gremien, des Magistrats mit dem 1. Stadtrat Werner Fladung, der Stadtverordnetenversammlung, der Ortsbeiräte, der Kommissionen, der Ortsgerichte und des Seniorenbeirates und natürlich auch die ehemaligen Bürgermeister der Stadt Oestrich-Winkel, stellvertretend meinen Vorgänger Paul Weimann.

Sehr zu schätzen weiß ich es, dass auch einige meiner Bürgermeisterkollegen unter uns sind, euch ein herzliches Willkommen und einen Dank für die kollegiale und freundschaftliche Zusammenarbeit. Ich glaube sagen zu können, dass im täglichen Miteinander immer die Sache im Vordergrund steht und Parteizugehörigkeit zwischen uns keine Rolle spielt, und das ist gut so. Begrüßen möchte ich auch die anwesenden Vorsitzenden der Gemeindevertretungen bzw. Stadtverordnetenversammlungen unserer Nachbarkommunen.

Ein besonderes Willkommen gilt den Vertretern unserer vier Feuerwehren, stellvertretend für alle Aktiven, Unterstützer und die Altersabteilungen begrüße ich unseren Stadtbrandinspektor Christian Ringel und seinen Vertreter Ingo Platz. Persönlich möchte ich Ihnen beiden sowie den Wehrführern danken für die tolle Unterstützung und Beratung, ich weiß, dass unsere Wehren bei Ihnen in guten Händen sind. Im Namen der Stadt und ihrer Menschen danke ich allen Kameradinnen und Kameraden für den unermüdlichen Einsatz, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, zum Wohle und zum Schutz unserer Bevölkerung.
Für Schutz und Sicherheit sorgt auch unsere Polizei, ich begrüße die Kolleginnen und Kollegen der Polizeistation Rüdesheim, stellvertretend den Leiter, Herrn Wolfgang Gores und bedanke mich für die gute Zusammenarbeit.

Ebenfalls willkommen heiße ich die Vertreter der Hilfsorganisationen, dem Malteser Hilfsdienst, dem Roten Kreuz und der DLRG.

Unter uns sind auch viele, die sich täglich um das gesundheitliche Wohlergehen der Menschen in unserer Stadt kümmern, ich begrüße stellvertretend die in Oestrich-Winkel praktizierenden Ärzte, die mit einem Netzwerk aus Praxen, Apotheken und medizinischen Angeboten sicherstellen, dass im Bedarfsfall schnell und vor allem kompetent geholfen wird. Eine solch gute Versorgung schafft ein gutes Gefühl bei den Menschen und trägt zur Lebensqualität in unserer Stadt bei.

Weiterhin begrüßen darf ich die Vertreter der Kirchen und der kirchlichen Gremien, die Zusammenarbeit mit Ihnen möchte ich ausdrücklich loben, insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung pflegen wir seit Jahren ein außerordentlich gutes und vertrauensvolles Miteinander.

Meine Damen und Herren, in unserer Stadt gibt es sechs Kindertagesstätten, 3 Katholische, eine Evangelische und 2 Städtische. Hunderte von Kindern werden dort liebevoll betreut und versorgt, dafür allen Erzieherinnen und Erziehern ein großes Dankeschön, ich heiße die heute anwesenden Leiterinnen und Leiter der Kitas nebst Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich willkommen, ebenso die Verteter der örtlichen Schulen.

Begrüßen möchte ich auch die Vertreter der EBS sowie einige Studentinnen und Studenten.
Die EBS hat in den vergangenen Jahren unruhige Zeiten durchlebt, ich hoffe, dass nach der wirtschaftlichen Konsolidierung und dem Verkauf an die SRH Gruppe die Weichen für die Zukunft gestellt sind und der Standort Oestrich-Winkel "der" Standort der EBS bleiben wird.
Ein Dank auch nochmals den Investoren des Wohnheims, auch das ist ein Bekenntnis zu unserer Stadt.

Ohne Private, ohne Investoren wären viele Projekte nicht realisierbar, ich danke daher an dieser Stelle allen, die in unserer Stadt investiert haben bzw. investieren wollen, beispielhaft will ich nur einmal die aktuellen Verhandlungen bezüglich des ehemaligen Geländes der Rabanus-Maurus-Schule nennen, hier soll ja bekannterweise eine Mehrgenerationenprojekt in Partnerschaft mit der Stadt entstehen.

An dieser Stelle begrüße ich auch die Vertreter der örtlichen Banken und die Vertreter der Wirtschaft in unserer Stadt. Sie schaffen und sichern nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sie leisten mit der Zahlung der Gewerbesteuer auch einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung unserer kommunalen Aufgaben. Den Kontext mit den Banken verstehe ich dahingehend, dass die Banken mit entsprechenden Finanzierungen dazu beitragen, dass sich junge Unternehmen etablieren und bestehende Betrieb expandieren können, beide Bereiche sind also eng miteinander verzahnt.

Begrüßen möchte ich auch die Vertreter des Handwerker- und Gewerbevereins mit Herrn Klaus Radermacher.

Zu den kommunalen Aufgaben gehört auch die Ver- und Entsorgung, ich darf ganz herzlich die Vertreter der Rheingauwasser, der Abwasserverbände Oberer- und Mittlerer Rheingau und des Abfallverbandes Rheingau begrüßen, sie alle gewähren eine qualitativ sehr hohe Betreuung in den genannten Bereichen.

Meine Damen und Herren, wir haben in Oestrich-Winkel über 100 Vereine und können auf unser reges Vereinsleben stolz sein, daher begrüße ich alle anwesenden Vereinsvertreter heute Abend ganz herzlich.

Das Markenzeichen unserer Region und unserer Stadt, die immerhin die größte Weinanbaufläche Hessens besitzt, ist der Wein. Wir haben tolle und innovative Winzerbetriebe mit hervorragendem Ruf, stellvertretend für alle Winzerinnen und Winzer begrüße ich die Vertreter des Weinbauverbandes mit seinem Präsidenten Peter Seyffardt, der örtlichen Weinbauvereine sowie des Weinbauamtes.

Ich freue mich sehr, dass heute Abend auch die Vertreter der caritativen Einrichtungen, der Sozialverband Deutschland und der VDK unter uns sind. Neben der bereits erwähnten ärztlichen Versorgung bedarf es auch der Vertretung der Interessen vieler Bürgerinnen und Bürger, dafür stehen diese beiden Institutionen.

Und auch die Geselligkeit gerade bei älteren Menschen darf nicht zu kurz kommen, daher bin ich froh, dass wir in Oestrich-Winkel 2 Seniorenclubs haben, deren Vertreterinnen ich begrüßen darf und bei denen ich mich für die großartige Arbeit bedanken möchte.
Beide Seniorenclubs feierten 2016 ihr 40jähriges Jubiläum, das ist schon einen besonderen Applaus wert.

Auch die Kultur darf in einer Stadt nicht zu kurz kommen, ich begrüße unter uns die Vertreter des Rheingau-Musik-Festivals und mit Blick auf die touristische Vermarktung auch die Vertreterinnen und Vertreter der RTKT, der Rheingau-Taunus-Kultur und Tourismus GmbH.
Man könnte es fast schon als Meilenstein bezeichnen, dass im vergangen Herbst der Zweckverband Rheingau, der Rheingauer Weinbauverband und die RTKT ein gemeinsames Domizil im Probeckschen Hof gefunden haben, verfolgen doch alle 3 Institutionen ähnliche Ziele. Dies war ein erster und wichtiger Schritt zu einer künftigen Zusammenarbeit, die nun auch im personellen Bereich etabliert werden soll.

Ich freue mich sehr, Vertreter der Sicherungs- und Unterstützungskompanie Südhessen, die örtlichen Vertreter der Reservistenkameradschaft und der Traditionsgemeinschaft Pionierbataillon 320 e.V. mit Herrn Hans-Dieter Werner begrüßen zu können.
Unsere Patenschaftskompanie wurde, wie Sie alle wissen, leider aufgelöst, gerne hätten wir eine neue Patenschaft begründet, dies gestaltet sich aber aus vielerlei Gründen sehr schwierig, trotzdem besteht weiterhin eine große Verbundenheit mit den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und vielleicht ergibt sich ja doch irgendwann einmal eine neue Patenschaft.

Unter uns sind auch die Vertreter der beiden Partnerschaftsvereine Tokaj und Denice, die ich herzlich begrüße, auch in diesem Jahr gab es wieder viele schöne Begegnungen, ich selbst war mit einer Magistratsdelegation im Herbst bei unseren Freunden in Ungarn.

Ich begrüße die Pächter unserer 7 Jagdreviere sowie die Vertreter von Hessen Forst, die sich alle dafür einsetzen, dass wir eine nachhaltige Waldbewirtschaftung haben, die darüber hinaus auch seit vielen Jahren stattliche Gewinne abwirft. Hierfür gilt vor allem dem Forstamt Rüdesheim unter der Führung von Herrn FD Dombrowsky mein Dank.

Besonders begrüßen möchte ich all diejenigen, die sich in unserer Stadt ehrenamtlich engagieren, sei es z.B. im Mehrgenerationenhaus, bei der HUFAD, der Flüchtlingsbetreuung oder in den beiden Büchereien. Sie alle leisten großes, dafür vielen Dank, den ich natürlich mit dem Wunsch verbinde, dass sie noch lange Spaß an dieser unbezahlbaren Arbeit haben.

Ich begrüße meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mich loyal und engagiert unterstützen sowie die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, die heute unter und sind.

Zuletzt gilt ein herzliches Willkommen den Vertreterinnen und Vertretern der Presse, die täglich oder wöchentlich über all das berichten, was in unserer Stadt so passiert.

Und jetzt dürfen Sie alle klatschen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich hoffe sehr, dass ich bei meiner Begrüßung niemanden vergessen habe, falls dies doch geschehen sein sollte, bitte ich um Nachsicht, es war keine Absicht.

Wie Sie alle wissen, wird die jährliche Neujahrsrede im Wechsel vorgetragen, nachdem ich im letzten Jahr sprechen durfte, wird in diesem Jahr die Rede von unserem Stadtverordnetenvorsteher Laube gehalten, er hat sicherlich vieles zu berichten, hat sich doch in Oestrich-Winkel im vergangenen Jahr einiges getan, viele Projekte wurden begonnen, viele abgeschlossen, ich glaube, die Bilanz könnte durchaus positiv ausfallen. Wir dürfen gespannt sein.

Ich möchte Ihnen abschließend noch eine kurze Geschichte zum Neuen Jahr vortragen, die, wie ich finde, gut in unsere Zeit passt, insofern bitte ich noch für ein paar Minuten um Ihre Aufmerksamkeit.

Die Geschichte, die ich gefunden habe, heißt:

Der Glasbehälter des Philosophie-Professors

Eines Tages stand der Philosophie-Professor vor seinen Studenten und hatte einen großen weiten Glasbehälter vor sich stehen. Die Vorlesung begann und wortlos füllte er den Glasbehälter mit Golfbällen. Nun fragte er die Studenten, ob der Behälter voll sei, was diese bejahten.

Der Professor holte nun eine Schachtel mit Kieselsteinchen hervor und leerte diese in den Glasbehälter. Er schüttelte ihn leicht und die Kieselsteinchen rollten in die Hohlräume zwischen die Golfbälle. Nun fragte er die Studenten wieder, ob der Behälter voll sei, was diese wieder bejahten.

Der Professor holte nun eine Schachtel mit Sand hervor leerte diese in den Glasbehälter. Er schüttelte leicht und der Sand füllte die restlichen Hohlräume. Einmal mehr fragte er die Studenten, ob der Behälter voll sei. Diese antworteten einstimmig mit "Ja".

Der Professor holte schließlich zwei Tassen Kaffee und leerte diese in den Glasbehälter und die Studenten mussten lachen.
Nun meinte der Professor: "Dieser Glasbehälter mit Inhalt repräsentiert Ihr Leben. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge - Ihre Familie, Ihr Glaube, die Gesundheit, Ihre Freunde, Ihre Leidenschaften und Hobbys - alles Dinge, die Ihr Leben immer noch erfüllt machen, auch wenn alle anderen Sachen verloren wären.

Die Kieselsteine sind die anderen Dinge, die von Bedeutung sind, wie zum Beispiel Ihr Beruf, Ihre Wohnung oder Ihr Haus, Ihr Auto, Ihre Finanzen. Der Sand ist der Rest - der Alltag, die täglichen Kleinigkeiten!

Aber aufgepasst! Wenn Sie den Sand zuerst in den Behälter leeren, bleibt kein Raum mehr für die Golfbälle und die Kieselsteinchen. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie Ihre ganze Energie und Zeit in die unwichtigen Dinge, den Alltag, die billigen Vergnügen stecken, werden Sie nie Zeit für die Dinge haben, die wichtig für Sie sind.

Also achten Sie auf die Dinge, die wichtig für Ihr Glück sind. Spielen Sie mit Ihren Kindern, achten Sie auf Ihre Gesundheit, tragen Sie Sorge zu Ihrem Partner, lassen Sie Freiraum für Freizeit und Hobbys.
Achten Sie, dass die Golfbälle an erster Stelle sind, Zeit, um das Haus zu reinigen oder das Auto zu waschen bleibt immer. Setzen Sie Ihre Prioritäten! Der Rest ist nur Sand."

Einer der Studenten hob seine Hand und fragte, was denn der Kaffee repräsentiere. Der Professor lächelte und meinte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Einfach, um Ihnen zu zeigen, dass immer Raum für eine Tasse Kaffee mit einem Freund bleibt."


Die Moral der Geschichte: Wenn Ihnen einmal alles zu viel wird, wenn 24 Stunden nicht auszureichen scheinen, um alles zu erledigen, dann erinnern Sie sich an den Glasbehälter des Professors... und an den Kaffee.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen nochmals alles Gute für das neue Jahr, bedanke mich für Ihr Kommen und darf, nachdem unsere Stadtkapelle noch zwei Musikstücke präsentiert, Herrn Stadtverordnetenvorsteher Laube zu seiner Neujahrsansprache auf die Bühne bitten.

Viele Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


« zurück zur Übersicht