Demenzbetreuung

Liebe Unterstützer der HUFAD, liebe Ehrenamtliche, sehr geehrte Damen und Herren,

die HUFAD wird 10 Jahre alt und das wird gefeiert: am 27. September um 16.30 Uhr in der Brentanoscheune!

Die HUFAD ist ein außergewöhnliches Projekt, das im September 2007 seinen Anfang nahm und heute für den Rheingau eine wichtige Institution in der Betreuung von Alzheimer- und Demenzerkrankter Menschen darstellt. Wie sich die HUFAD in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat, welche Fäden im Laufe der Jahre geknüpft wurden, um Kooperationspartner zu finden und wie die HUFAD heute aufgestellt ist - das alles erfahren Sie bei unserer Feierstunde am 27. September 2017. 

Es sprechen der neue Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Frank Kilian, Stephan Hoffmann, Vorstandsmitglied der Alzheimer Gesellschaft Hessen und Fachberater der Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus und Bürgermeister Michael Heil. Das Rahmenprogamm wird gestaltet von Ulrike Neradt, Monika Albert und den Schlappmäulcher und Albert Dormann (Musik). Die Gäste erwartet außerdem ein Imbiss und eine Tombola.

Um Anmeldung wird gebeten unter E-Mail gisela.vogel_at_oestrich-winkel.de oder Telefon 0151-41818168 oder Fax 06723-992-159.

Ich freue mich darauf, Sie als Gast begrüßen zu dürfen!

Ihre Gisela Vogel

Leitung HUFAD Rheingau

HUFAD Rheingau

Häusliche Unterstützung für Alzheimer- und Demenzpatienten

Im Jahr 2007 wurde die HUFAD auf Initiative des Familienbüros der Städte Oestrich-Winkel und Geisenheim gegründet, um Angehörige von Alzheimer- und Demenzkranken zu entlasten.

Nur kurze Zeit später haben sich alle Rheingauer Kommunen der HUFAD angeschlossen, so dass seitdem eine rheingauweite Betreuung angeboten werden kann.

Es wurden inzwischen über 80 ehrenamtliche Helfer in allen relevanten Fragen der theore-tischen und praktischen Bereiche der Betreuung qualifiziert geschult. Sie stehen den Alzheimer- und Demenzkranken sowie ihren Angehörigen zur Verfügung.

Wie werden die Familien von der HUFAD unterstützt?

Die Unterstützung orientiert sich an den Interessen und Fähigkeiten des betreuten Menschen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist das Wissen über die Lebensgeschichte und die aktuelle Situation der betreffenden Person, ihre Interessen und vor allem ihre Fähigkeiten.

Je nach Wunsch und Situation kann die Betreuung in Absprache vielfältig gestaltet werden:

a. Zuhause im vertrauten Umfeld durch Gespräche, Spaziergänge, gemeinsames Lesen oder Vorlesen, Musik hören, gemeinsames Singen, Kochen, Backen sind Beispiele hierfür.

b. Betreuung außerhalb in Gruppen mit anderen Patienten an verschiedenen Tagen. Dadurch können die Angehörigen zusätzliche Entlastung erfahren und diese Zeit für eigene Interessen und Bedürfnisse nutzen.

Wie sieht die Vorbereitung der Betreuung zuhause aus?

In einem Aufnahmegespräch zuhause lernt die Leiterin der HUFAD den Patienten kennen und bespricht mit ihm und den Angehörigen die Möglichkeiten einer Betreuung.

Bei einem weiteren Hausbesuch mit der Leiterin sowie der von ihr ausgewählten Betreuerin lernen sich alle Beteiligten kennen. Bei diesem Gespräch können gemeinsam weitere Vereinbarungen getroffen werden.

Wie sieht die Vorbereitung der Gruppenbetreuung aus?

Die Angehörigen bringen den Patienten nach Absprache zu der Gruppenbetreuung, wo nach möglichen ergänzenden Absprachen mit den Betreuern der Patient probeweise an dem vorgesehenen Programm teilnehmen kann.

Was wird in der Gruppenbetreuung geboten?

In den Vormittagsstunden wird nach einem gemeinsamen Frühstück eine „Stuhlgymnastik“ angeboten. Therapeutische Spiele, Singen altbekannter Lieder, Angebote zur Aquarellmalerei, Gartenarbeiten (am Hochbeet) runden das Angebot ab. Zum Abschluss gibt es ein schmackhaftes Mittagessen.

(Zusatzkosten für Frühstück 3,00 Euro und Mittagessen 4,00 Euro)

Nach einer kleinen Ruhepause beginnt das Nachmittagsprogramm gemütlich mit Kaffee und Kuchen. Ansonsten ist das Programm ähnlich dem Vormittagsprogramm.

(Zusatzkosten für Kaffee und Kuchen 2,50 Euro)

Was kosten die Leistungen der HUFAD?

  • Die häusliche Betreuung 10,00 Euro je Stunde
  • Vormittagsgruppe 25,00 Euro je Termin
  • Nachmittagsgruppe 15,00 Euro je Termin

Die Pflegeversicherung bezuschusst die Kosten für die Betreuung in Höhe von bis zu 1.248,- bzw. 2.496,- Euro jährlich, wenn ein erhöhter Betreuungsbedarf vorliegt und kann direkt bei Pflegeeinstufung in Anspruch genommen werden.

Diesbezügliche Beratung kann bei Bedarf im Aufnahmegespräch mit der Leiterin stattfinden.