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Politik | Stadtverordnetenvorsteherin

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Oestrich-Winkel!

Gerda Müller Nach meiner Wahl zur Stadtverordnetenvorsteherin im April 2011 habe ich versprochen, dass ich mich für ein faires Miteinander in der Stadtverordnetenversammlung einsetzen werde. Das habe ich gerne getan. Mein Anliegen war und ist es, dass bei dem Streiten um die beste Lösung die Sache selbst und das Wohl der Stadt insgesamt an allererster Stelle zu stehen haben. Selbst bei unterschiedlichen Auffassungen in der Stadtverordnetenversammlung zu Sachthemen oder der Sitzungsleitung sollten persönliche Verunglimpfungen jederzeit unterbleiben. Leider wurde diese Selbstverständlichkeit nicht immer und jederzeit von allen Stadtverordneten beachtet.

In Oestrich-Winkel werden einige Themen nicht nur sehr engagiert, sondern manchmal sehr emotional diskutiert.
Ein solches Thema war und ist die Bebauung des Kerbeplatzes mit einem Supermarkt und begleitend dazu die Beauftragung eines Fachanwaltes durch mich, um von dritter und unbeteiligter Seite das finanzielle Ausmaß des Schadensersatzrisikos bei Rückabwicklung früher geschlossener Verträge besser abschätzen zu können.

Es zeichnen sich bisher auch keine Kompromisse bei den Entscheidungen zur umfassenden Nutzung von erneuerbaren Energien ab, dabei insbesondere hinsichtlich einer möglichen Nutzung der Windenergie.

Gerungen wurde und wird um die Ausweisung von Neubaugebieten, und schließlich prallten zuletzt unterschiedliche Meinungen um die Vorgehensweise zur Entwicklung eines östlich der Behindertenwerkstatt vorgeschlagenen Gewerbegebietes „Doosberg“ für zwei Betriebe heftig aufeinander.

Über diese kontrovers geführten Diskussionen geriet fast in Vergessenheit, dass weit über 90 % der von den Stadtverordneten getroffenen Entscheidungen einstimmig oder mit sehr großer Mehrheit gefasst wurden. Einige der Entscheidungen in Stichworten;
Städtische Grundstücke wurden verkauft, Gebührensatzungen geändert, Gelder für die Durchführung des Stadtteiljubiläums „900 Jahre Hallgarten“ und die Fortführung der offenen Jugendarbeit bereitgestellt, der Betrieb der Brentanoscheune, des Freibades Hallgarten und des Mehrgenerationenhauses in Winkel finanziell abgesichert, die Kinderbetreuung für unsere Kleinsten weiter bedarfsgerecht ausgebaut, die städtische Sozialstation anerkannt, die freiwilligen Leistungen für die Vereine unverändert fortgeführt, die abschließenden Verträge für die Finanzierung des Baus der Bahnunterführung Hallgarter Straße mit großer Mehrheit beschlossen und schließlich wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 11. Juni 2012 mit den Stimmen aller Stadtverordneten eine Resolution zum Erhalt der Grundschule in Oestrich verabschiedet.

Ich lade Sie ein, die Bürgerfragestunden vor den Stadtverordnetenversammlungen zu nutzen und die Sie interessierenden Fragen an die Fraktionsvorsitzenden oder die Vertreter des Magistrats zu richten. Freuen würde ich mich auch über einen Besuch der Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung und der Ausschüsse.
Auf der Homepage der Stadt Oestrich-Winkel und in den amtlichen Bekanntmachungen finden Sie die aktuellen Termine.

Einiges mehr persönliches zum Schluss:
Sehr gerne folge ich den Einladungen von Vereinen und Organisationen.
In den vergangenen Monaten habe ich viele unserer Vereine näher kennengelernt. Ich war Gast bei wunderbaren musikalischen Darbietungen, bei kulturellen Veranstaltungen und durfte große sportliche Erfolge mitfeiern.
Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar. Dankbar bin ich auch den Bürgerinnen und Bürgern, die mir ihr persönliches Schicksal anvertraut haben. Das Wissen um diese Schicksale und die Kenntnis, wie schwer es manche Menschen im Leben haben, hilft die richtigen Prioritäten zu setzen und gute Entscheidungen zu treffen.

Sie können Kontakt zu mir unter der Telefonnummer (0 67 23) – 12 29 aufnehmen oder Ihre Mail an eine der folgenden Adressen schicken: oder

Gerda Müller
Stadtverordnetenvorsteherin