9 neue HUFAD-Betreuer

Neun neue Ehrenamtliche bei HUFAD Rheingau zur Entlastung der pflegenden Angehörigen demenzerkrankter Menschen

Oestrich-Winkel, den 27. November 2020 – Gisela Vogel, Leiterin der HUFAD Rheingau freut sich, dass sie auch in diesem Jahr wieder neun neue Ehrenamtliche im Team der HUFAD Rheingau begrüßen konnte. Denn der Bedarf für häusliche Einzelbetreuung steigt in unserer immer älter werdenden Gesellschaft stetig. Die qualifizierte 40-stündige Ausbildung, die alle HUFAD-Betreuerinnen und –Betreuer durchlaufen, wird von Vitos Rheingau und dem Fachreferenten Stephan Hoffmann begleitet.

Sowohl Ausbildung als auch Zertifikatübergabe fanden nach den Richtlinien der Hygieneregeln statt und die motivierten Ehrenamtlichen freuen sich nun auf ihren Einsatz als Bezugspersonen in von einer Demenzerkrankung betroffenen Familien im Rheingau.

Die nächste Schulung zur/zum Demenzbetreuer/in wird im März/April 2021 stattfinden. Interessenten wenden sich an Gisela Vogel oder Julia Haase von der HUFAD Rheingau, Telefon 06723 992151 oder gisela.vogel@oestrich-winkel.de oder julia.haase@oestrich-winkel.de.

Untere Reihe von links nach rechts: Erster Stadtrat Björn Sommer, Frohlinde Kern, Angelika Hofmann, HUFAD-Leiterin Gisela Vogel, Martina Koch

Obere Reihe von links nach rechts: Stellv. HUFAD-Leiterin Julia Haase, Jolanta Dudojc, Egon Kress, Michael Grahmann (Dozent der Vitos Kliniken Rheingau)

Thema Demenz

Das Thema Demenz geht uns alle an. Denn auch wenn der Begriff der Demenz inzwischen in der Öffentlichkeit durchaus präsent ist, sind Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen immer noch mit verschiedenen Formen der Stigmatisierung konfrontiert. Ein Stigma steht im Allgemeinen für ein auffälliges und oft negativ bewertetes Merkmal. Die Stigmatisierung Demenzerkrankter ist oft mit Leid, Vernachlässigung und frühzeitigem Verlust der Selbständigkeit verknüpft. Aus Furcht vor einer solchen Stigmatisierung wird in vielen Fällen eine frühzeitige Diagnosestellung vermieden. Das wiederum verhindert die Nutzung spezieller Angebote für Menschen, die von Demenz betroffen sind.

Jeder, der einen demenzerkrankten Angehörigen betreut und Entlastung, soziale Kontakte oder den Austausch mit anderen Betroffenen in ähnlichen Situationen sucht, kann sich an die HUFAD Rheingau wenden.

13 Jahre gibt es die HUFAD Rheingau nun schon und die Leiterin Gisela Vogel kann mit Stolz behaupten, dass die Organisation zu einer kompetenten Anlaufstelle für Hilfesuchende im Rheingau geworden ist.

Die HUFAD Rheingau ist eingebunden in ein Netzwerk aus den Mehrgenerationenhäusern in Oestrich-Winkel und Eltville (MÜZE), der Alzheimer-Gesellschaft des Rheingau-Taunus-Kreises, der Ökumenischen Hospizinitiative Rheingau sowie verschiedenen Rheingauer Kirchengemeinden.