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Bürgemeister Tenge begeistert von internationalem Gipfel der Kinderfreundliche Kommunen

Von Donnerstag, den 17. Oktober bis Freitag, den 18. Oktober 2019 besuchte Bürgermeister Kay Tenge auf Einladung des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen“ das gleichnamige Dialogforum sowie das „Child Friendly Cities Summit“, ein internationales Gipfeltreffen, in Köln in Nordrhein-Westfalen. Die Jugendpflegerinnen der Stadt Oestrich-Winkel, Mareike Blackert und Ursula Wolf, nahmen von Montag, den 14. Oktober bis Mittwoch, den 16. Oktober 2019 daran teil.

Das Dialogforum diente dem Austausch zwischen den am Vorhaben "Kinderfreundliche Kommune" beteiligten Kommunen. Im Rahmen des Veranstaltungspunktes "Marktplatz: Neues aus den Kommunen" stellten die Kommunen ihre Arbeit in Form von Broschüren und Werbematerial vor.

Bei dem Child Friendly City Summit handelte es sich um ein internationales Gipfeltreffen. Ziel der Veranstaltung war der internationale Austausch zu innovativen Ansätzen und bewährten Verfahren zur Förderung der Kinderrechte auf lokaler Ebene. (weitere Infos dazu im Internet unter https://childfriendlycities.org/2019-summit/ ).

Im Rahmen des Gipfels trafen sich Bürgermeister, Kommunalpolitiker, Technik-Experten und Kinder sowie Jugendliche aus Kinderfreundlichen Kommunen in der ganzen Welt. Darunter neben der Stadt Oestrich-Winkel auch die Städte Taunusstein und Eltville aus dem Rheingau. Insgesamt gibt es neben Hanau nur vier Städte in ganz Hessen, die dieses Siegel tragen und 25 Städte in ganz Deutschland. Mit drei  Kinderfreundlichen Kommunen ist der Rheingau-Taunus-Kreis damit sehr gut aufgestellt.

 Sie tauschten sich über Maßnahmen zur Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene aus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, nachhaltige und kinderfreundliche Städte für die Zukunft aufzubauen. Denn Kindheit passiert dort, wo Kinder wohnen – in ihrer Nachbarschaft, ihrer Gemeinschaft, ihrer Stadt. Schon heute ist jeder dritte Stadtbewohner ein Kind. Im Jahr 2050 werden weltweit 70 Prozent aller Kinder in Städten leben.

„Es war beeindruckend, zu erleben, wie viele Akteure weltweit sich um die Umsetzung von Kinderrechten auf kommunaler Ebene bemühen und meine Mitarbeiterinnen der Jugendpflege, Mareike Blackert und Ursula Wolf und ich haben dabei sehr viel gelernt. Vor allem: Es gibt schon viele gute Beispiele in anderen Städten, die uns als Anregung dienen können“, schilderte Bürgermeister Kay Tenge nach seiner Rückkehr seine Eindrücke. „Wir wollen darum werben, dass sich noch viele weitere Städte an der von Unicef unterstützen Kampagne beteiligen. Denn Kinder sind die Zukunft unserer und der Gesellschaft weltweit.“    

 

Von links nach rechts: Der Bürgermeister von Oestrich-Winkel, Kay Tenge, die Bürgermeisterin von Weilerswist, Anna-Katharina Horts, der Bürgermeister von Taunusstein, Sandro Zehner, und der Bürgermeister von Eltville, Patrick Kunkel neben der von allen vor Ort unterzeichneten Erklärung