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Bürgermeister Tenge widerspricht: Kita-Bau im Plan

Bürgermeister Tenge widerspricht dem Vorwurf der Verzögerungen beim Bau der neuen Kita

Oestrich-Winkel, den 31.08.2021 – Bürgermeister Kay Tenge (parteilos) widerspricht dem in einem Artikel des Wiesbadener Kuriers vom 30.08.2021 auf Seite neun geäußerten Vorwurf, der Neubau einer dringend benötigten Kita in Oestrich-Winkel gehe auf Seiten der Stadtverwaltung nur zögerlich voran.

Manpower der Stadtverwaltung entspricht Größe des Ortes

Er erläutert: „Oestrich-Winkel ist keine Großstadt. Die Manpower der Stadtverwaltung entspricht der Größe des Ortes. Das bedeutet, dass die gleichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an dem Projekt „neue Kita“ arbeiten, zeitgleich auch an anderen Baumaßnahmen arbeiten, die von Magistrat und Stadtverordneten ebenfalls als dringlich eingestuft wurden, wie der Umzug des Mehrgenerationenhauses, die Vergabe der Grundstücke Fuchshöhl oder die B-Planaufstellungen. Ebenso gehören zu ihren Aufgaben Maßnahmen, die ohne vorherige Planung notwendig wurden, wie zum Beispiel der Wasserschaden in der Kita Purzelbaum oder die Beantwortung von Anfragenaus den politischen Gremien. Es gibt neben der Notwendigkeit, das neue Großprojekt Kita-Bau voranzutreiben, eben immer wieder auch andere dringliche Aufgaben an bereits bestehenden städtischen Gebäuden. Trotz alldem sind parallel die Vorbereitungen der Ausschreibung der Architektenleistung weiter betrieben worden.

Bauantrag für mobile Übergangslösungen beschlossen

Auch der Bauantrag und die Auftragsvergabe für die Aufstellung von mobilen Übergangslösungen als Zwischenlösung bis eine neue Kita gebaut ist, bedurften dem ordentlichen Genehmigungsverfahren und mussten seitens der Verwaltung ausgearbeitet und umgesetzt werden. Dieses wurde sowohl vom Magistrat als auch von der Baukommission beschlossen.“

In der Stadtverordnetenversammlung am 17. Mai 2021 hat Bürgermeister Tenge ausführlich zu diesem Vorhaben berichtet. Damals gab es keine Einwände dagegen, weder aus den Reihen der SPD, noch der CDU.

Priorität haben die Kinder

Daher ist es nur logisch, dass die Übergangslösung in den vergangenen Monaten Priorität hatte. Denn zuerst müssen die Kinder, die bereits angemeldet sind und Anspruch auf einen Kita-Platz haben, untergebracht sein, damit sich die städtischen Gremien dann in Ruhe der Planung des Neubaus widmen können. Von falscher Prioritätensetzung kann demnach keine Rede sein. Bürgermeister Tenge fragt: „Hätten wir die Eltern, die dringend einen Betreuungsplatz brauchen, warten lassen sollen, bis die neue Kita gebaut ist?“

Zeitplan wird eingehalten

Und die Stadt ist trotz der dargestellten Situation im angestrebten Zeitplan geblieben: Die gesetzlich vorgeschriebene, europaweite Ausschreibung für die Suche nach einem Architekten ist vorbereitet und auch bereits bei der zentralen Vergabestelle angemeldet. Sie kann in Kürze starten. Dies bedurfte, wie immer wieder seitens der Verwaltungsleitung betont wurde, einem Vorlauf von mindestens einem halben, bis einem dreiviertel Jahr. Die Entscheidung, in welcher Art die Kita gebaut werden soll und dass die Architektenleistung ausgeschrieben wird, wurde erst im November 2020 gefasst, weshalb die Umsetzung durchaus im zeitlichen Rahmen erfolgt.

Personalstab ist aufgebaut

Sobald der Architekt feststeht, können die Planungen für die neue Kita sofort beginnen. Gleichzeitig arbeitet die Abteilung „Soziales“ der Stadtverwaltung im Hintergrund schon lange auf Hochtouren daran, den für den Betrieb der neuen Kita notwendigen Personalstab aufzubauen. Eine neue Leiterin konnte bereits zum 01.09.2021 gefunden werden und auch Erzieherinnen sind schon eingestellt, so dass der Betrieb in den mobilen Übergangslösungen zum 1. November 2021 beginnen kann. Vorausgesetzt, die Baufirma erhält alle benötigten Baumaterialien zeitnah und kann ihren Bauzeitplan einhalten, was aufgrund der derzeitigen Baumaterialknappheit nicht selbstverständlich ist.

Sicherheit schaffen für Eltern, die auf einen Betreuungsplatz warten

„Für die Eltern ist die zeitnahe Schaffung einer qualifizierten Übergangslösung unserer Meinung nach erstmal das Wichtigste, damit sie mit Sicherheit wissen, ab wann ihr Kind einen Betreuungsplatz hat, denn daran hängt in vielen Familien oftmals die Berufstätigkeit eines Elternteils“, betonen Bürgermeister Tenge und Erster Stadtrat Sommer.