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Ergebnisse des 3. Digitalen Bürgerdialogs in Oestrich-Winkel

Oestrich-Winkel plant im 3. Bürgerdialog per Videokonferenz für die Zeit „nach Corona“ voraus

Oestrich-Winkel, den 19. Februar 2021 – Zum dritten Mal hatte die Stadt Oestrich-Winkel ihre Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich am Mittwoch, den 17. Februar 2021 an einer Online-Videokonferenz zu beteiligen. Der Austausch fand bereits zum dritten Mal am Abend zwischen 19.00 Uhr und 20.30 Uhr auf der Internet-Plattform „Zoom“ statt. Das Thema war „Gemeinsam feiern in Oestrich Winkel – die Zukunft der Festkultur nach Corona“.

Bürgermeister Kay Tenge und der Erste Stadtrat Björn Sommer führten mit einem Rückblick auf die Festkultur der vergangenen Jahrzehnte in den Abend ein. Danach wurde in Kleingruppen von sechs bis acht Teilnehmern darüber diskutiert, wie die bestehenden, jährlich wiederkehrenden Feste gestärkt werden können und ob möglicherweise neue Konzepte für ein stadtteilübergreifendes Bürgerfest benötigt werden. Als Moderator durch den Abend führte Wolfgang Junglas von der Rheingauer Weinbühne.

Einig war man sich, dass es vor der Pandemie Feste in Oestrich-Winkel gab, die gut ankamen und deren Fortführung sich alle wüschen, darunter der alljährliche Flötenweg, die Jazzwoche, das Hallgartener Winzerfest und das noch recht neue „Fest der offenen Höfe“ in Winkel. Analog dazu stellten viele Teilnehmer des Abends fest, dass sie sich kleinere, stadtteilbezogene Feste zukünftig häufiger vorstellen könnten. Manche schlugen die Wiederbelebung der guten alten „Kerb“, des örtlichen Kirchweihfests vor.

Ein großes, stadtteilübergreifendes Oestrich-Winkeler Stadtfest erschien keinem der Teilnehmer sinnvoll – zu groß sei der Aufwand und das Risiko, aufgrund der Vielzahl der im Sommerhalbjahr im Rheingau angebotenen Veranstaltungen im Verhältnis zur Investition nicht ausreichend Besucher anziehen zu können. Dass die Stadtverwaltung als Organisator und Koordinator unterstützen solle, darin waren sich alle einig.

Im Fokus standen zum Schluss der angeregt verlaufenen Diskussionsrunde vor allem die Stärkung und Verbesserung des jährlich am Wochenende nach Christi Himmelfahrt in der Oestricher Altstadt stattfindenden Dippemarkts, sowie die Belebung des Oestricher Rheinufers durch ein jährliches, von der Stadtverwaltung unterstütztes, „Kran-Fest“, für welches sich seit 2019 bereits ein Festkomitee unter der Leitung der Winzerin Michaela Eser zusammengefunden hat.

Bürgermeister Kay Tenge und Erster Stadtrat Sommer freuten sich sehr über den lebendigen Dialog: „Wir sehen, dass es ein großes Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern Oestrich-Winkels gibt, wieder mehr und öfter zusammen zu feiern. Die Stadtverwaltung möchte die Planungen aller Feste, auch von Vereinsfesten, in Zukunft vereinfachen. Ein gelungenes Beispiel für ein jüngst neu ins Leben gerufenes Stadtteilfest ist das „Fest der offenen Höfe“ in Winkel, das die Stadtverwaltung von Anfang an unterstützt hat. Weitere Initiativen solcher Art werden von uns jederzeit begrüßt“.

Ein vierter „Digitaler Bürgerdialog“ in Oestrich-Winkel ist für Anfang Juni 2021 geplant. Der genaue Termin und das Thema werden mit mehreren Wochen Vorlauf bekannt gegeben. Jeder Oestrich-Winkeler und jede Oestrich-Winkelerin kann bereits jetzt Themenvorschläge an das Büro des Bürgermeisters machen und nach Voranmeldung daran teilnehmen. Notwendig sind lediglich ein digitales Endgerät mit Kamera und Mikrofon und zwei Stunden freie Zeit am Veranstaltungsabend.