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HUFAD Rheingau sucht Betreuer/innen

Engagieren für Menschen mit Demenz: HUFAD Rheingau sucht ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer

Oestrich-Winkel, den 12. November 2021 – Die HUFAD Rheingau (Häusliche Unterstützung für Alzheimer- und Demenzkranke) sucht engagierte Menschen, die bereit sind, mit Empathie, Freundlichkeit und Kontaktfreude in zeitlich begrenztem Rahmen Demenzkranke zu unterstützen, um die Angehörigen zu entlasten.

Im Rahmen eines kostenlosen 40-stündigen Basis-Kurses lernen die zukünftigen Betreuerinnen und Betreuer alles, was sie für ihren Einsatz in den Familien der Demenzkranken und in den verschiedenen Gruppenbetreuungen wissen müssen. Die HUFAD Rheingau organisiert die Ausbildung zusammen mit ihren Kooperationspartnern, der Vitos-Klinik Rheingau sowie mit Stephan Hoffmann, Fachreferent für Demenz.

Die nächste Schulung findet im März/April 2022 statt. Interessenten nehmen Kontakt zu den HUFAD-Koordinatorinnen Gisela Vogel und Julia Haase, auf: Telefon 06723 992151 oder E-Mail hufad.rheingau@oestrich-winkel.de

Demenz geht uns alle an – auch während der Pandemie!

Seit Beginn der Corona-Krise im März 2020 waren alle Menschen zunehmend persönlichen Einschränkungen ausgesetzt. AHA-Regeln, Schutzimpfung, Hygienekonzept, ständig neue Inzidenzen, alle haben in dieser Zeit viel Neues gelernt. Den Mitarbeiterinnen der HUFAD Rheingau und den insgesamt 130 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen ist es seither besonders wichtig, Bedingungen dafür zu schaffen, dass Menschen mit Demenz und deren Angehörige Unterstützung und Wertschätzung erfahren. Ideenreich haben die Ehrenamtlichen ihr Engagement zur Unterstützung der Demenzfamilien ausgearbeitet und dadurch den Bezug zu „ihren“ Demenzerkrankten trotz der pandemiebedingten Einschränkungen aufrechterhalten.

Aktuell können Menschen mit Demenz wieder stundenweise in ihrer vertrauten Umgebung betreut werden, zur Entlastung der pflegenden Angehörigen. In verschiedenen Rheingauer Gemeinden finden wieder Gruppenbetreuungen statt, die aufgrund der Corona-Pandemie besondere Maßnahmen erforderlich machen. Die Menschen mit Demenz genießen diese wiedergewonnene soziale Teilhabe und ihre Angehörigen freuen sich über die wohl verdienten Pausen.

Die aktuelle Situation erlaubt momentan auch, dass Angehörige sich mit anderen betroffenen Angehörigen austauschen. Diese Treffen finden unter professioneller Anleitung einmal monatlich an jedem dritten Mittwoch statt.