• Aktuelles
  • Kita-Gebühren im Lockdown: Bürgermeister Tenge optimistisch

Kita-Gebühren im Lockdown: Bürgermeister Tenge optimistisch

Bürgermeister Tenge sieht die Frage der KiTa-Gebühren-Erstattung für die Zeit des Lockdowns optimistisch

Oestrich-Winkel, den 12. Januar 2021 – Während des Lockdowns gehen zugunsten der Pandemie-Bekämpfung viele Kinder gar nicht oder zu eingeschränkten Zeiten in „ihre KiTa“, auch in Oestrich-Winkel. Daher sind viele Anfragen bei der Stadtverwaltung eingegangen, ob Eltern mit einer Erstattung der KiTa-Gebühren rechnen dürfen. Dies würde voraussetzen, dass, wie schon im ersten Lockdown, auch dieses Mal eine Entscheidung zugunsten der Elternschaft getroffen wird.

„Zunächst ist festzustellen, dass es im Vergleich zu der Situation im vergangenen Frühjahr zwei grundlegende Unterschiede gibt“, teilt Bürgermeister Kay Tenge mit. „Zum einen gibt es kein Betretungsverbot für Kindertagesstätten mehr und zum anderen gibt es auch keine Notbetreuung. Vielmehr bleibt der Anspruch auf Kinderbetreuung in Hessen derzeit bestehen.“

Bürgermeister Kay Tenge zeigt sich in dieser Frage sehr optimistisch: „Die Landesregierung hat am heutigen Tag mitgeteilt, dass sie uns, wie schon im vergangenen Jahr, in der Pandemie unterstützt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass die Kommunen auch dieses Mal nicht alleine gelassen werden.“

Bereits im letzten Jahr konnte die Stadt Oestrich-Winkel unter anderem aus Mitteln der Förderprogramme „Starken Heimat Hessen“ und des „Kommunalpaktes“ entgangene Einnahmen, zum Beispiel aus der Gewerbesteuer, schmälern. Mit der Pressemitteilung vom heutigen Tag „Keine Kitabeiträge im Lockdown: Land unterstützt Familien und Kommunen mit zwölf Millionen Euro pro Monat“ haben wir ein Zeichen der Hoffnung, dass es den Kommunen leichter gemacht wird, die Eltern zu unterstützen, so Tenge weiter. Er wird sich daher für eine Unterstützung einsetzen.

Und er ergänzt: „Es ist im Moment sehr wichtig, die Begegnungen so gering wie möglich zu halten und dem Apell der Landesregierung, die Kinder nicht in die Betreuung zu schicken, zu folgen“.