• Aktuelles
  • Mobile Endgeräte für Grundschule Hallgarten

Mobile Endgeräte für Grundschule Hallgarten

64.062 Euro aus dem Sofortausstattungsprogramm des Digitalpakts - Bürgermeister Tenge (parteilos) übergibt Bescheide

Oestrich-Winkel, den 14. September 2020 – Um das Lernen zuhause an Notebook, Laptop oder Tablet zu unterstützen und allen Schülerinnen und Schülern kurzfristig möglich zu machen, haben Bund und Länder ein Sofortausstattungsprogramm im Rahmen des „DigitalPakts Schule 2019 bis 2024“ beschlossen.

In Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper, des Stadtverordnetenvorstehers Roland Laube und des Ersten Stadtrats Björn Sommer überreichte Bürgermeister Kay Tenge (parteilos) am Freitag, den 11. September 2020 zwei Mittelzuweisungsbescheide in Höhe von insgesamt 64.062,00 Euro an die Direktorin der Grundschule Hallgarten, Sabine Prillwitz.

Die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper kommentierte: „Ich freue mich sehr, dass unsere Grundschulen damit in die Lage versetzt werden, den besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie zeitgemäß zu begegnen und allen Schülerinnen und Schülern digitale Endgeräte für das Lernen in häuslicher Umgebung leihweise zur Verfügung zu stellen. Selbstverständlich handelt es sich dabei um eine Ergänzung zum Präsenzunterricht in der Schule. Das Lernen im sozialen Zusammenhang vor Ort wird natürlich weiterhin Vorrang haben. Aber sollte ein erneuter Lockdown nötig werden – was wir alle nicht hoffen – dann sind unsere Schulen nun wesentlich besser vorbereitet als im Frühjahr“.

Bürgermeister Tenge (parteilos) fügte hinzu: „Dass unsere Grundschule in Hallgarten durch Bund und Land doppelt begünstigt ist, versetzt uns in die Lage, umfangreiche und gute Ausstattung zügig anzuschaffen. Konkrete Pläne für die Mittelverwendung wurden in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, insbesondere mit der EDV-Abteilung, die zum Dezernat von Herrn Sommer gehört, bereits gefasst.“

52.982 Euro (47.684,00 Euro davon stammen aus einem Bundeszuschuss, der Anteil der Landesmittel daran beträgt mit 5.298,00 Euro zehn Prozent) sind für die Ausgaben zur Beschaffung von mobilen Endgeräten wie Laptops, Notebooks und Tablets sowie für erforderliches Zubehör wie Schutzhüllen, Koffer, Mäuse, Eingabestifte und spezielles Zubehör für Förderschüler/innen vorgesehen. Die Anschaffung von Handys aus diesen Mitteln ist nicht gestattet.

Von weiteren 11.080,00 Euro Landesmitteln ist zusätzlich auch die Anschaffung von LTE-Routern einschließlich SIM-Karten und Startguthaben gestattet, und es dürfen auch Support-Maßnahmen daraus finanziert werden, soweit sie nicht durch kommunales Personal erfolgen. Allerdings empfiehlt das Land Hessen, die Gelder vollständig für die Beschaffung von mobilen Endgeräten einzusetzen. Diese müssen mindestens drei Jahre genutzt werden.

Die Schulleitung wird nun die Planung sowie die Verteilung der Endgeräte an die Schülerinnen und Schüler umsetzen.

Von links: Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper, Bürgermeister Kay Tenge, Schulleiterin Sabine Prillwitz, Stadtverordnetenvorsteher Roland Laube und Erster Stadtrat Björn Sommer