Neue Bußgelder im Straßenverkehr!

Ordnungsamt Oestrich-Winkel weist auf Änderungen im bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog hin

Oestrich-Winkel, den 30. April 2020 – Der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung wurde neu geregelt. Vergleichsweise kleine Vergehen können nun teurer werden als das bisher der Fall war.

Viele Autofahrer und Autofahrerinnen kennen das: Man hat es sehr eilig und findet auf Anhieb keinen Parkplatz. Nur schnell ein paar Brötchen holen, dauert ja nicht lange, da kann man doch mal kurz auf dem Gehweg halten.

Wurde man früher „erwischt“, kostete das ein Verwarngeld von 20 Euro. Seit dem 28. April 2020 hat sich das aber geändert. Der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog sieht nun ein Verwarngeld von 55 Euro vor. Wird jemand behindert, ergeht sogar ein Bußgeldbescheid über 70 Euro zuzüglich Bearbeitungskosten. Die Ausrede „Das waren doch nur zwei Minuten!“ zählt hierbei nicht.  

Das Parken auf einem Parkplatz für Schwerbehinderte ohne sichtbares Auslegen des besonderen Parkausweises (gemeint ist nicht der Schwerbehindertenausweis) schlägt nun mit 55 EUR zu Buche.  

Ein Fahrverbot von einem Monat, 80 EUR Bußgeld und einen Punkt „in Flensburg“ droht jetzt innerorts ab 21 km/h über dem erlaubten Limit; außerorts wird das ab 26 km/h fällig.  

Viele andere Tatbestände der StVO sind deutlich teurer geworden, wobei Deutschland im Vergleich mit dem europäischen Ausland im unteren Bereich liegt.  

Das Ordnungsamt der Stadt Oestrich-Winkel appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die bestehenden Regelungen zu beachten. Insbesondere ist das Parken und Halten auf Gehwegen keinesfalls ein Kavaliersdelikt.