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Oestrich-Winkel nutzt die LUCA-App

Oestrich-Winkel, den 06. April 2021 – Die Stadtverwaltung Oestrich-Winkel nutzt ab sofort die LUCA-App zur Kontaktnachverfolgung und ermöglicht dies auch allen Unternehmen und Gewerbetreibenden im Rahmen ihrer Corona-Hygienekonzepte. „Ab sofort können sich unsere Einzelhändler, Gastronomen, Gewerbetreibende und Veranstalter bei der LUCA-App registrieren und so zur aktiven Pandemiebekämpfung beitragen, sobald es Lockerungen in den jeweiligen Bereichen geben wird. Ich hoffe, dass möglichst viele Einrichtungen von der LUCA-App Gebrauch machen werden“, so Bürgermeister Kay Tenge (parteilos). Und er fügt hinzu: „Der Wunsch, die LUCA-App in Oestrich-Winkel zu nutzen wurde kurz vor Ostern von verschiedenen Seiten an mich herangetragen und ich habe ihn unverzüglich umgesetzt“.  

Über die LUCA-App können im Falle einer Corona-Infektion schnell, datenschutzkonform und umfassend Kontakte zur Nachverfolgung an das Gesundheitsamt des Rheingau-Taunus-Kreises weitergegeben und so die Ausbreitung des Corona-Virus verhindert werden. Die LUCA-App ist sowohl für Android als auch für iOS-Smartphones kostenlos und bietet eine lückenlose Kontaktnachverfolgung ohne mühsame „Zettelwirtschaft“.  Ein Einsatz der LUCA-App wird überall dort empfohlen, wo Publikumsverkehr stattfindet und sich einander fremde Menschen gleichzeitig aufhalten.

Zur Verwendung der Luca-App muss sich der Betrieb oder die Einrichtung in der Luca-App als Betreiber registrieren lassen. Der Betreiber hat dann die Möglichkeit, für seinen Betrieb oder Teile davon einen QR-Code zu erzeugen. Betritt ein Gast den Bereich, scannt er diesen Code und ist damit eingecheckt und als Kontakt aller gleichzeitig Anwesenden aufgenommen. Der Check-out kann automatisch erfolgen, wenn der Gast den Standort wieder verlässt. Voraussetzung ist, dass der Gast die Luca-App auf seinem Gerät installiert hat.

Die Nutzung der LUCA-App ist freiwillig, die Daten sind zweifach verschlüsselt. Wenn eine Person positiv auf das Coronavirus getestet wird, hat sie die Möglichkeit, ihre Kontaktliste der letzten 14 Tage freiwillig mit dem Gesundheitsamt zu teilen. Dazu muss die Person ihre Historie aktiv freigeben. Daraufhin würde das Gesundheitsamt den Betreiber eines Betriebes oder einer Einrichtung bitten, die Check-Ins (Kontaktregistrierungen) im relevanten Zeitraum im LUCA-System freizugeben. Nur das Gesundheitsamt kann dann die QR-Codes entschlüsseln und die Kontaktpersonen informieren.

Weitere Infos gibt es im Internet unter: www.luca-app.de .

Bürgermeister Tenge deutet auf den QR-Code der LUCA-App am Haupteingang des Bürgerzentrums Oestrich-Winkel