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Pressemitteilung des Rheingau-Taunus-Kreises: Schon 1.135 Personen der Senioreneinrichtungen im Kreis sind geimpft

Bad Schwalbach, den 04.01.2021 - Landrat Kilian: „Mobile Impfteams sind seit dem Silvestertag im Dauereinsatz / Werden mit offenen Armen empfangen

 „Am Dienstagabend, 5. Januar 2021, werden wir im Kreisgebiet bereits 1.135 Seniorinnen und Senioren sowie Mitarbeitende des Pflegepersonals in zwölf von 21 hiesigen Alten- und Pflegeeinrichtungen geimpft haben“, berichtet Landrat Frank Kilian und ergänzt: „Die Organisation und Abläufe in der Vorbereitung wie dann in der Umsetzung in den Einrichtungen laufen in einer sehr professionellen, strukturierten Weise ab.“ Landrat Kilian ist deshalb voll des Lobes für das Organisationsteam um Oliver Schütz und Ulrich Hartmann und die fünf mobilen Impfteams, die sich seit 31. Dezember 2020 bis zum 5. Januar 2021 in einem Dauereinsatz befinden: „Die Abläufe sind von den Teams verinnerlicht und klappen so schon perfekt!“

„Wir werden überall mit offenen Armen und einer großen Begeisterung empfangen. Das motiviert die Teams und den Dienstleister des Kreises, die Firma Ecolog Deutschland GmbH, enorm“, fügt Oliver Schütz an, der die Aktion mit den Verantwortlichen des Kreises und der Firma Ecolog stabsplanmäßig vorbereitet hat: „Es flutscht!“

Am 30. Dezember 2020 hatte der Rheingau-Taunus-Kreis noch einmal eine Zuteilung von 590 Dosen des Impfstoffes von Biontech/Pfizer erhalten. An Silvester fuhren die mobilen Impfteams in die Einrichtungen, um zu impfen. „Bis zu fünf Teams waren unterwegs“, so Schütz. Kilian: „Wir freuen uns, dass – im Gegensatz zu anderen Kommunen, in denen es zu Komplikationen gekommen sein soll – wir seit Mittwoch letzter Woche über eine genügend große Anzahl an Dosen des Impfstoffes verfügten, um zeitnah und somit ohne Unterbrechung unseren Auftrag zu erfüllen: Denn der Schutz unserer älteren Mitmenschen genießt oberste Priorität!“  So gleicht es für Kilian einer Erfolgsmeldung, dass im Kreisgebiet bereits zirka 50 Prozent der impfwilligen Bewohner und des Personals von Senioreneinrichtungen – im ersten Durchgang – schon das Serum gespritzt bekamen. In drei Wochen erhält dieser „geimpfte“ Personenkreis die notwendige, zweite Impfung.

Dazu zählen: das Seniorenzentrum und die Seniorenresidenz am Ehrenmal in Taunusstein, die Einrichtung Theißtal Aue in Niedernhausen, das Fransecky-Stift und das Haus Wilhelmine in Eltville, das Haus am Silberberg in Weilbach, das Haus Tabor und das Kreisaltenzentrum in Bad Schwalbach, das Vinzenz-von-Paul-Haus in Idstein, das Haus Rheingold in Mittelheim, das Valentinus-Haus in Kiedrich und das Haus Sonnenhof in Idstein-Oberrod. Sobald weiterer Impfstoff im Rheingau-Taunus-Kreis eintrifft, soll die Impfaktion in den neun noch fehlenden Senioren- und Pflegeeinrichtungen noch erfolgen. „Auf unserer Liste sind noch zirka 1.200 Personen vermerkt“, berichtet Schütz.

„Der Beginn der Impfaktion ist für viele Menschen mehr als nur ein Hoffnungsschimmer. Sie alle wollen endlich heraus aus dieser tristen Zeit der Corona-Pandemie und knüpfen deshalb große Erwartungen an die Impfung“, sagt Landrat Kilian. „Wir sehen vor Ort auch, dass viele Personen in den Einrichtungen, die der Impfung vor drei Wochen noch eher skeptisch gegenüberstanden, nun doch bereit dafür sind“, berichten die Mitglieder der Teams.

 Wie es mit der Impfaktion in den kommenden Tagen und Wochen weitergeht, wie sich Menschen über 80 Jahren, die Zuhause gepflegt und betreut werden, impfen lassen können, ist auf der Homepage der hessischen Landesregierung unter www.hessen.de/presse/pressemitteilung/regionale-impfzentren-oeffnen-am-19-januar-2021-1

nachzulesen. Dort finden Interessierte zahlreiche Informationen rund um das Thema Schutzimpfung. In der Pressemitteilung des Landes heißt es unter anderem: Hessinnen und Hessen, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, können sich ab Dienstag, 12. Januar 2021 für ihre persönliche Corona-Schutzimpfung anmelden. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind (Hinweise zu den Priorisierungsgruppen finden sich auf der Homepage). Zwei Wege führen für Angehörige der ersten Gruppe zum persönlichen Impftermin: Es ist die telefonische Anmeldung über die Hotline 116 117 oder die Onlineanmeldung über die Webseite impfterminservice.de möglich.