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Stadtverordnete informierten sich auf dem Campus der EBS Universität über Sanierungs- und Bau-Pläne

Die EBS Universität in Oestrich-Winkel, bis vor Kurzem unter dem Namen European Business Scholl (EBS) bekannt, die im Schloss Reichartshausen im Stadtteil Oestrich, an der Ortsgrenze zu Eltville-Hattenheim, untergebracht ist, platzt aus allen Nähten. Es gibt zu wenig Unterrichts- und Seminarräume, die Anordnung der Räume ist unstrukturiert und entspricht nicht mehr heutigen Erfordernissen, der bauliche Zustand ist teilweise marode. Die EBS Universität  hat sich deshalb zu umfangreichen Sanierungsarbeiten entschlossen, die eine neue Aufteilung des Geländes einschließlich der Neuerstellung von zusätzlichen Räumen beinhaltet.  

In der Stadtverordnetenversammlung Oestrich-Winkel wurde bereits der Beschluss gefasst, einen Bebauungsplan für diesen Bereich aufzustellen. Dessen Inhalt wird derzeit im Einzelnen erarbeitet und von den Fachbehörden, insbesondere von Natur- und Denkmalschutz, geprüft.  

Bei einer Ortsbesichtigung am 13.06.2019 informierten sich die Stadtverordneten und die Mitglieder des Magistrats der Stadt Oestrich-Winkel über den aktuellen Stand der Planungen. Die Kanzlerin der Universität, Frau Professor Dr. Julia Sander sowie die Standortleiterin Frau Britta Deitenbach erläuterten die Pläne und demonstrierten anschaulich den Zustand der Räume.  

Geplant ist im ersten Bauabschnitt die Errichtung eines neuen Hörsaals im Innenhof des Hauptgebäudes, der zum größten Teil in die Erde versenkt wird. Zusätzlich werden die beiden Flügel des Hauptgebäudes mit einer Brücke verbunden. Südlich des Gebäudes, entlang der Rheingaustraße, wird eine neue Mensa errichtet, die im den oberen Geschossen weitere Seminarräume beherbergt. Das gesamte Gelände wird autofrei gestaltet und noch reicher als bisher begrünt. Ein neuer, zentraler Eingangsbereich wird, von der Rheingaustraße aus erreichbar, in der Mitte des Geländes geschaffen. Beide neuen Gebäude wird man von der B 42 kaum wahrnehmen können, alle Sichtachsen bleiben bestehen.  

Stadtverordnetenvorsteher Roland Laube (Foto: erste Reihe, dritter von rechts) zeigte sich begeistert über die Pläne und die mit diesen Maßnahmen verbundene Standortgarantie: „Wir freuen uns über jeden weiteren Studenten, junge Leute beleben unsere Stadt und bringen frischen Wind“.

Foto: Herr Hambrecht