Leuchttürme unserer Stadt

Schauspielerin Britta Hammelstein

Schon während der letzten Jahre ihrer Schulzeit auf dem Rheingau-Gymnasium in Geisenheim ergaben sich erste Kontakte zum Theater. Jedes Wochenende nahm sie am Staatstheater Wiesbaden an Theaterproben des Jugendclubs teil. Auch Gesangsunterricht bei der Jazz-Diplomsängerin Nanni Byl erweiterte ihr künstlerisches Können.

Für ein Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule zog sie 2002 nach München. Von dort ging es vier Jahre später weiter nach Freiburg, wo ein erstes Engagement sie ans Theater lockte. Wie viele Künstler ihrer Generation folgte Britta Hammelstein schon bald dem Ruf der schillerndsten aller deutschen Großstädte: Berlin. Dort spielte sie von 2008 bis 2011 mehrere Jahre lang im Ensemble des Maxim-Gorki-Theaters. Zurück zu den bayerischen Ursprüngen zog es sie mit Beginn der Spielzeit 2011/2012, wo sie drei Jahre am Residenztheater München unter der Intendanz von Martin Kusej spielte, bevor sie sich im Jahr 2014 entschied, in die Freiberuflichkeit zu wechseln.

Bereits seit 2005 war Britta Hammelstein neben ihren Theaterengagements in verschiedenen deutschen Kino-, Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Darunter waren bekannte Filme wie „Der Baader-Meinhof-Komplex“ (Regie: U. Edel), „Freier Fall“ (Regie: S. Lacant), „Ferien“ (B. Knoller), „Der Hauptmann“ (Regie: R. Schwentke) und „Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm“ (Regie: J. Lang).

Auch in Fernsehformaten wie dem Tatort trat sie auf. Neben diversen Episodenhauptrollen übernahm sie für einige Folgen eine feste Rolle neben dem Hamburger Tatort Kommissar „Tschiller“, gespielt von Til Schweiger. Auch in weiteren Krimiformaten konnte sie das Publikum überzeugen, wie zum Beispiel in „Hannah Mangold & Lucy Palm“ (Regie: F. Schwarz/ F. Baxmeyer), „Auf kurze Distanz“ (Regie: „P. Kadelbach), und dem Zweiteiler „Unschuldig I +II“.

Seit 2014 lebt Britta Hammelstein wieder in Berlin-Kreuzberg, inzwischen zusammen mit ihrem Sohn und ihrem Freund, Sebastian Blomberg, der ebenfalls Schauspieler ist. Mehrmals im Jahr erlaubt sie sich die „Flucht aus der Großstadt“ und kommt zu ihren Eltern zu Besuch, die nach wie vor in Oestrich-Winkel inmitten der schönen Rheingauer Natur leben. Auch ihre Schwester wohnt mit ihrer Familie in der Nähe, hier sieht sie alte Freunde wieder und kann „auftanken“.

 

Weinjournalist, TV-Produzent, Veranstalter: Wolfgang Junglas

Autor aus Leidenschaft: Schon als 15-jähriger hat der aus der Eifel stammende Journalist seine ersten Gedichte in Tageszeitungen veröffentlicht. In Frankfurt studierte er Soziologie und arbeitet seit den 80-er Jahren zuerst beim ZDF und dann beim SWR als TV Redakteur, Autor, TV Produzent und Weinjournalist. Sendungen wie „Fröhlicher Weinberg“, „Johann Lafer kocht“, „Landgasthöfe in Rheinland-Pfalz“, „Herzenssache“ und „Wahl der Deutschen Weinkönigin“ hat er entwickelt und betreut.

Als Buchautor hat er gastronomische Führer (Cafés, Landgasthöfe, Weinkompass Rheingau), Sachbücher wie „60 Jahre Deutsche Weinköniginnen“ und „Das große Buch vom Sekt“ geschrieben. Mit dem Buch „Der Wein-Graf – eine Biographie über Erwein Graf Matuschka-Greiffenclau“ gelang dem Autor ein Narrativ über ein wichtiges Kapitel Deutscher und Rheingauer Weingeschichte.

Der engagierte Weinjournalist ist Präsident des Deutschen Weinjournalisten Verbandes „Weinfeder eV“ und des internationalen Weinjournalisten Verbandes FIJEV und vertritt Weinjournalisten aus mehr als 60 Ländern. Häufig ist er als Restaurantkritiker und Weinjuror in vielen internationalen Weinwettbewerben unterwegs. An der Hochschule Geisenheim hat er einen Lehrauftrag und unterrichtet über „Story telling in sozialen Medien“.

Wahl-Rheingauer seit 1980: Mit seiner Familie lebt Wolfgang Junglas in Oestrich-Winkel an den Weinbergen mit Blick auf Schloss Vollrads. Regionale Kulturarbeit ist ihm wichtig: Er gehört zu den drei Initiatoren des „Rheingauer Kultur Netzwerkes“ und betreut als Vorstandsmitglied im „Freundeskreis Brentano Haus eV“ Veranstaltungen in dem historischen Anwesen.

Seit 2011 betreibt er in der Brentanoscheune in Winkel die „Rheingauer Wein Bühne“ – mit rund 30 Veranstaltungen jährlich die wichtigste Kleinkunstbühne im Rheingau. Neben den Auftritt von bekannten Comedy-Stars der Szene werden hier eigene Bühnenformate entwickelt und regionale Künstler*Innen gefördert.  

Buchhandlung Idstein in Oestrich zusammen mit 53 weiteren Buchhandlungen aus ganz Hessen ausgezeichnet

Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland e.V. – zeichnen 54 Buchhandlungen aus ganz Hessen für ihr Engagement zur Leseförderung von Kindern und Jugendlichen aus.

Am 15.02.2019 wurden 54 hessische Buchhandlungen im Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine für ihr besonderes Engagement in der Leseförderung mit dem Gütesiegel „Lesefreude Hessen – Anerkannter Lesepartner 2018/19“ ausgezeichnet. Mit dabei war die Oestrich-Winkeler Buchhandlung Idstein.

Die Auszeichnung vorgenommen haben Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und Barbara Jost, Vorsitzende des Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Prämiert wurden Buchhandlungen, die ein kompetent ausgewähltes Sortiment im Bereich Kinder- und Jugendbuch anbieten, eine individuelle und qualitative Beratung gewährleisten, die Texte dem Alter angemessen und einladend präsentieren und zusätzliche Aktionen für Kinder und Jugendliche durchführen.

Das Gütesiegel öffentlichkeitswirksam nutzen

„Jeder, der schon einmal in einer Buchhandlung war, weiß um das Gefühl, das sich beim Stöbern durch die Regalreihen entfaltet. Gerade in Zeiten, in denen mehr und mehr von zuhause aus erledigt werden kann, ist dieses Erlebnis von unschätzbarem Wert. Ich freue mich, auch in diesem Jahr wieder Buchhandlungen für ihr besonderes Engagement zur Leseförderung von Schülerinnen und Schülern auszeichnen zu dürfen und danke dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels für die gute Zusammenarbeit“, betonte Kultusminister Lorz. Mit dem Gütesiegel werde dies für jeden Kunden nach außen hin sichtbar.

„Das Gütesiegel steht für Kompetenz, Engagement und Kreativität von Buchhandlungen in der Leseförderung“, schloss sich Barbara Jost, die Vorsitzende des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland e.V. an. Sie ermutigte die ausgezeichneten Buchhandlungen: „Damit alle, die Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistern möchten, Sie sofort als kompetente Partner erkennen, sollten Sie das Gütesiegel öffentlichkeitswirksam nutzen. Machen Sie mit Urkunde und Siegel auf Ihre Leistungen und Ihren Einsatz für die Leseförderung aufmerksam. Bringen Sie es an Ihrem Schaufenster oder der Eingangstür an, werben Sie damit auf Ihrer Homepage oder in Anzeigen, auf Prospekten und Plakaten und informieren Sie die regionalen Medien. Machen Sie deutlich, welch besonderen und wichtigen Beitrag Ihre Buchhandlung und damit Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten, wenn es darum geht, bei Kindern und Jugendlichen, die Freude am Lesen zu wecken.“

Leseförderung so früh und umfassend wie möglich

Die Buchhandlungen erstellen Empfehlungslisten, organisieren Buchausstellungen und veranstalten Lesungen und Bücherfeste zu Ehren von Autoren oder Romanfiguren. Lehrkräften bieten sie Informationsabende an und beraten beim Aufbau von Schülerbüchereien.

„Es ist von entscheidender Bedeutung, mit der Leseförderung so früh und umfassend wie möglich zu beginnen. Deshalb haben wir die Förderung der Bildungssprache, bei der das Lesen eine entscheidende Rolle spielt, zum Schwerpunktthema unserer diesjährigen Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz erklärt,“ hielt Lorz abschließend fest.

Der Vivana Fitness&WellnessPark wurde im Rahmen der Neueröffnung nach der Sanierung in einer der führenden Fachzeitschriften der Fitnessbrache als Neustarter des Monats vorgestellt:  

4 Senkrecht - Architekten & Ingenieure - GbR

Seit 15 Jahren ist 4SENKRECHT in Oestrich ansässig, spezialisiert auf Sanierungen und Umbauten vor allem im Bereich Denkmal- und Brandschutz. Aber auch zahlreiche Neubauten sind in der über 20 jährigen Bürobiografie entstanden. Stefan Büchel ist Mitglied im KEE; „Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien“.

Zu den Bauherren von 4SENKRECHT gehören neben Kommunen und Gemeinden u.a. Wohnungsbaugesellschaften, Industrie und gewerbliche Unternehmen, aber auch Privatpersonen. Der Bürositz befindet sich in der „Ehemaligen Mädchenschule“ gegenüber der Pfarrkirche St. Martin.

Seit 2013 organisiert und veranstaltet 4SENKRECHT in Zusammenarbeit mit der Stadt Oestrich-Winkel ehrenamtlich den Kinderferienworkshop „Die Rheintalnomaden“.

Unterstützt durch lokale Unternehmen und Privatpersonen ist das Projekt zu einer außergewöhnlichen Institution herangereift, die Kindern zischen 8 und 13 Jahren Erfahrungen vermittelt, die im Alltag nicht selbstverständlich sind. Sei es Brotbacken im selbstgebauten Lehmofen, Kochen über dem offenen Feuer, Messerschmieden, gemeinsames Musizieren oder einen Platzregen in einem Tipi zu erleben.

Näheres hierzu:

https://www.oestrich-winkel.de/leben-in-oestrich-winkel/jugend/ferienfreizeiten/

Historiker und Heimatforscher Walter Hell

Walter Hell stammt aus Geisenheim und studierte in den siebziger Jahren an der Johannes- Gutenberg- Universität in Mainz Germanistik, Geschichte und Pädagogik. Er ist Mitglied im Vorstand der „Gesellschaft zur Rheingauer Heimatforschung", Mitglied des Kreisdenkmalrates, des Institutes für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz und des "Nassauischen Geschichts- und Altertumsvereins", sowie Mitglied im „Winkeler Heimatverein“.

Sein historisches Interesse gilt vornehmlich dem Rheingau, wo seine Familie seit dem 16. Jahrhundert beheimatet ist. Sein enges Verhältnis zum Rheingau und seiner Geschichte ist aber durchaus ein kritisches.

Walter Hell veröffentlichte über 130 geschichtliche Publikationen. Als eigenständige Monografien erschienen bisher u.a. „Vom Braunhemd zum Persilschein. Nationalsozialismus und Entnazifizierung im Rheingau" und „Vom Mainzer Rad zum Hessischen Löwen. Aufsätze zur Rheingauer Geschichte“.

Der Titel seines jüngsten Buches lautet: „Persönlichkeiten aus Oestrich-Winkel“. Die Geschichte Oestrich-Winkels ist reich an historischen Persönlichkeiten, über deren Leben und Wirken zum Teil wenig bekannt ist. Walter Hell stellt in seinem Buch zwanzig Persönlichkeiten aus zwölf Jahrhunderten in sorgfältig recherchierten Portraits vor und nimmt seine Leser mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der vier ehemals selbstständigen Stadtteile Winkel, Mittelheim, Oestrich und Hallgarten.

Das Unternehmen KISICO

KISICO steht für über 70 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Kunststoffschraubverschlüssen für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Sie vertreibt Ihre Produkte international an Unternehmen aus der Pharmazie, Diagnostik oder der Lebensmittelindustrie. Weiter Informationen finden Sie unter www.kisico.de.

Bastlerquelle Stiefvater

Seit vielen Jahren hat die Familie Schröder, welche das Unternehmen "Bastlerquelle Stiefvater" in Wiesbaden betreibt, ihren Wohnsitz in Oestrich-Winkel und ist der Stadt im Rheingau sehr verbunden. Alljährlich nimmt sie mit einem Stand an Pfingsten am Flugtag des Aero Clubs teil. 2018 war sie auch am Fest der "Offenen Höfe" in Winkel beteiligt.

Seit nunmehr 80 Jahren finden Kunden in Wiesbaden im Sortiment der "Bastlerquelle Stiefvater" alles rund ums Basteln und Heimwerken. Eltern, die ihre Kinder mal vom Handy weg bekommen möchten, finden hier eine schier unerschöpfliche Inspirationsquelle.

Natürlich war das Angebot des neu eröffneten Geschäftes auf der schicken Luisenstraße in den Anfangsjahren ab 1938 auf die damaligen Verhältnisse abgestimmt. So hatte Julius Stiefvater, der Geschäftsgründer und Namensgeber der Firma, Öfen, Herde, Hausrat und Baubeschläge für das Handwerk im Programm. Aber auch damals gehörten schon Modellbaumaterialien zum Sortiment.

Im Jahre 1964 übernahm Wolfgang Schröder, der in den Nachkriegsjahren bei Julius Stiefvater in die Lehre gegangen war, zusammen mit Bernd Morath das Geschäft und siedelte es in die Rheinstraße um; von 1986 bis 2008 führte er es alleine. Anfang Januar 2009 hat schließlich mit Martin Schröder sein Sohn das Ruder in die Hand genommen. Im Laufe der Jahre wurde das Bastelsortiment stetig erweitert, so dass aus dem klassischen Eisenwarenhandel ein vielseitiges Fachgeschäft geworden ist. Mehr über die Bastlerquelle Stiefvater finden Kunden und solche, die es werden wollen, auch im Internet unter Bastlerquelle Stiefvater .