Wandern

Umweltministerium warnt vor hoher Waldbrandgefahr in hessischen Wäldern

Mittlere bis lokal sehr hohe Waldbrandgefahr

Angesichts des heißen Wetters und ausbleibender Niederschläge warnt das Umweltministerium vor erhöhter Waldbrandgefahr. Es besteht flächendeckend mittlere bis lokal sehr hohe Waldbrandgefahr. Ergiebige Niederschläge, die zur Entspannung der Situation führen könnten, sind nicht in Sicht.

Das Ministerium bittet alle Besucherinnen und Besucher der hessischen Wälder um Vorsicht und Aufmerksamkeit. Gerade auf Windwurfflächen und in den durch Borkenkäfer abgestorbenen Waldbeständen ist die Gefahr hoch, da hier viel trockenes Holz liegt. Gleiches gilt für die Waldrandbereiche, die durch erhöhte Sonneneinstrahlung und Wind stärker austrocknen.

Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Für die im Einzelfall erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen wird um Verständnis gebeten.

Rauchen ist im Wald grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. PKWs dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren. Dabei kommt es auch auf eine präzise

Ortsbeschreibung an, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen (Rettungspunkte, allgemein bekannte Parkplätze oder ähnliches zur Beschreibung nutzen).

Seit Beginn des Jahres kam es zu etwa 40 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 10 Hektar. Im Vergleichsraum des Vorjahres waren es 25 Waldbrände mit einer Schadfläche von einem Hektar.

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Telefon: 0611 / 815 1020 E-Mail: pressestelle@umwelt.hessen.de

Landwirtschaft und Verbraucherschutz Telefax: 0611 / 815 1943 Internet: www.umwelt.hessen.de

Pressestelle: Ira Spriestersbach Mobil: 0170/6319679 Twitter: www.twitter.com/UmweltHessen

65189 Wiesbaden, Mainzer Straße 80

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Wiesbaden, 27. Juni 2019


Zum Herunterladen:

MB Rheingausport veranstaltet regelmäßig Wanderungen durch die Oestricher Weingberge. Hier können die Teilnehmer/innen einen grandiosen Ausblick geniessen.

Nächste Termine sind zu erfragen bei: RheingauSport, Am Pfaffenberg 1, 65375 Oestrich-Winkel, Mobil: 0176-70021359, www.rheingausport.de . Nähere Infos bei Rheingausport .

Der Mühlenwanderweg im Elsterbachtal

Mühlenwanderweg

Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Wanderbeschreibung von Winkel bis Marienthal

Start: in Winkel – gegenüber der Gaststätte Bartolomäe (Hauptstr.168) am Mühlstein / Mühlenschild mit den Mühlen im Elsterbachtal

1.Mühle – Bischofsmühle – erreichen Sie durch Überquerung der Straße in östlicher Richtung - durch eine kleine Einfahrt sehen Sie das Anwesen der Bischofsmühle - Hauptstr. 166.

Sie folgen der Hauptstr. in östlicher Richtung und erreichen nach wenigen Metern einen großen Parkplatz, den Sie überqueren. Sie gelangen durch eine Bahnunterführung und gehen weiter in nördlicher Richtung, bis Sie die geteerte Straße erreichen. Hier folgen Sie nach links und sehen schon das Schild der

2. Mühle – Krayers Mühle –

Sie folgen der Straße weiter, vorbei am Gutsauschank "Krayers Mühle" bis zur Wegegabelung – hier wandern Sie in nördlicher (nach rechts) Richtung, immer das Schloss Johannisberg vor Augen.

Schon sehen Sie die

3. Mühle – Weißmühle – die in Privatbesitz ist und nicht zugängig ist – nach wenigen Gehminuten in nördlicher Richtung erreichen Sie die

4. Mühle – Ankermühle – Gutsrestaurant – hier gehen Sie am Parkplatz der Ankermühle links den Wirtschaftsweg weiter und sehen auf der linken Seite die

5. Mühle – Mühle an der Klaus – sie folgen dem Feldweg und erreichen den Ortsteil "Grund" in Johannisberg – der Hauptstraße folgen Sie nach rechts und erreichen die

6. Mühle – Vatter´sche Mühle – Grund 12 - Sie folgen der Hauptstr. in nördlicher Richtung ca 300 m und erreichen die Vinothek des "Johannishofes" – und sowie die

7. Mühle – Brückenmühle - Grund 63 – nur wenige Meter weiter hinauf sehen Sie auf der linken Seite die

8. Mühle – Schamari-Mühle – Grund 65

Noch einmal wenige Meter ansteigend zweigt nach links die Straße zum Kloster Marienthal ab. Sie folgen der Straße in Richtung Marienthal etwa 100 Meter, bis nach links ein Fußpfad über Treppenstufen in die Talaue führt, den Elsterbach quert und Sie jenseits zur Straße "Im Bodental" leitet. Auf dieser gelangen Sie nach rechts gehend zur

9. Mühle – Elstermühle.

Kurz vor der Elstermühle schlägt die Route einen Bogen von fast 180 Grad und steigt auf dem asphaltierten Weg in die Weinberge. Dort folgen Sie dem ersten Abzweig nach rechts weiter aufwärts. Ein herrlicher Blick auf Schloss Hansenberg (Privatschule) – rechts davon Turm von Burg Schwarzenstein – im Rücken Schloss Johannisberg.

Sie wandern auf dem Asphaltweg an der Grenze der Weinbergsgemarkung stetig leicht bergan, passieren ein Kapellchen am Weg und treffen 100 Meter später auf ein Wegekreuz. Hier biegen Sie nach rechts ab und gelangen nach kurzem steilen Abstieg auf einer Schotterpiste zum Geländer der

10. Mühle – Weihermühle – vor dem Hofgelände gehen Sie den Aufstieg zurück und gehen nach rechts in dem Wald weiter. Auf diesem Weg gelangen Sie oberhalb der Talaue zur

11. Mühle – Ostermühle –

Von der Ostermühle aus überqueren Sie den Elsterbach und folgen nach links der geteerten Straße in Richtung "Kloster Marienthal" – nach ca 200 Metern sehen Sie linker Hand die

12. Mühle – Reuß´sche Mühle und wandern weiter der Straße entlang und erreichen nach ca 400 Metern die

13. Mühle – Schleifmühle. Der Straße weiter folgend erreichen Sie dann das Kloster Marienthal.

Flötenwegwanderung

Alljährlich am Wochenende nach Pfingsten finden die Flötenwegwandertage in den Weinbergen zwischen dem Oestrich-Winkeler Stadtteil Hallgarten und Geisenheim-Johannisberg statt – nähere Informationen unter www.floetenweg.de .

Der Name "Flötenwanderweg" leitet sich von der Rheingauer Flöte, einer speziellen Weinflaschenform ab. An einer Vielzahl von Weinständen können Wanderer während der Flötenwandertage Rheingauer Weine, kleine Speisen und manchmal auch musikalische Unterhaltung genießen.