Klimaschutzkonzept

  • Zeitplan

    Die Qualitative IST-Analyse sowie die Energie- und Treibhausgasbilanz sind soweit abgeschlossen.

    Momentan werden die Potenzialanalyse und die Szenarien erarbeitet. Zeitgleich erfolgt die Erarbeitung des Maßnahmenkataloges.

    Am 9. März fand die Auftaktveranstaltung des Klimaschutzkonzeptes statt, bei der die Bürger*innen über den aktuellen Stand sowie das weitete Vorgehen informiert wurden. Unten finden Sie die Präsentation des Abends. Bei den Ergebnissen handelt es sich um einen Zwischenstand, das Konzept ist nocht nicht abgeschlossen und befindet sich weiterhin in Bearbeitung!

    Vom 9. März bis 10. April wurde den Oestrich-Winklern die Möglichkeit der Beteiligung gegeben. Zum einen konnten Sie an einer Umfrage zu den verschiedenen Klimaschutzthemen teilnehmen und zum anderen auch direkt konkrete Maßnahmenvorschläge abgeben. Die Ergebnisse der Umfrage und die Maßnahmenvorschläge werden direkt in die Erarbeitung der Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen miteinfließen.

    Am 12. April fand der erste Workshop der Arbeitsgruppe Klimaschutz statt. Das Thema des Abends war das Handlungsfeld Energieversorung. Als Experten waren Herr Vogel von der pro regionalen energie eG sowie Herr Krämer von der Syna GmbH eingeladen.


    Am 24. April fand der zweite Workshop zum Thema Klimaanpassung statt. Als fachliche Unterstützung war Frau Dr. Hansen von der Hochschule Geisenheim eingeladen, sowie Mitarbeiter der Stadt. Nach einem kurzen Vortrag von Frau Dr. Hansen wurden die verschiedenen Klimaanpassungsmaßnahmen durchgearbeitet und geschaut, welche für Oestrich-Winkel relevant und wichtig sind


    Am 03. Mai fand ein verwaltungsinterner Workshop statt, um Maßnahmen speziell für die Verwaltung und deren Eigenbetriebe zu ermitteln. Eingeladen wurden Mitarbeiter*innen, die durch ihre Position oder ihren Arbeitsbereich gewisse Kenntnisse und Erfahrungen in den behandelten Themenbereichen mitbrachten.

    In zwei Gruppen wurden dann jeweils die Themen kommunale Liegenschaften, Mitarbeiter-Mobilität, Green IT sowie Beschaffung und Ernährung bearbeitet und die erarbeiteten Maßnahmen anschließend priorisiert. Am Ende wurde zudem noch auf mögliche strategische Maßnahmen eingegangen.


    Der dritte Workshop der AG Klimaschutz zum Thema Bauen und Wohnen fand am 09. Mai statt. Herr Hensel von der EnergyEffizienz GmbH, die das Sanierungsmanagement in Mittelheim durchführt, war als Experte zugegen. Wie bei dem ersten Workshop wurden zunächst der Ist-Zustand analysiert und anschließend Ideen für das Klimaschutzkonzept entwickelt.

    Am 23. Mai fand der letzte Workshop der Arbeitsgruppe statt. Das Thema war diesmal Klimabildung und zu Gast waren mehrer Kita-Leitungen sowie die Rektorin der Pfingstbachschule und die Stadtjugendpflege. Zunächst wurde von den Gästen über die bisherigen Aktivitäten in dem Bereich der Klima- und Umweltbildung berichtet sowie über mögliche Hindernisse. Anschließend wurde gemeinsam überlegt, wie das Angebot zukünftig verbessert werden kann und inwieweit die Stadt die Einrichtungen dabei unterstützen kann.

    Im nächsten Schritt werden nun alle gesammelten Ideen und Maßnahmen aufgelistet und priorisiert. Etwa 20 Maßnahmen mit der höchsten Priorität werden als Maßnahmenkatalog in das Klimaschutzkonzept aufgenommen. Die Umsetzung startet dann vorraussichtlich im Juni 2024.
    Die restlichen Ideen bleiben natürlich nicht vergessen und können bei freien Kapazitäten ebenfalls umgesetzt werden.

    Zusätzlich zum Maßnahmenkatalog wird auch eine Verstetigungsstrategie, ein Controlling-Konzept und eine Kommunikationsstrategie ausgearbeitet.
    Bei der Verstetigungsstrategie geht es darum, feste Strukturen aufzubauen, das Klimaschutzmanagement zu etablieren und Akteure langfristig einzubinden.
    Das Controlling-Konzept zeigt, wie die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in Zukunft immer wieder kontrolliert und angepasst werden kann.
    Mit der Kommunikationsstrategie wird dafür gesorgt, dass eine gute Öffentlichkeitsarbeit etabliert wird, die alle wichtigen Zielgruppen berücksichtigt. Auch eine weitere Vernetzung der Akteurinnen und Akteure wird angestrebt.

    Bis Oktober muss das Konzept dann fertiggestellt sein, damit es zur Abstimmung in die Stadtverordnetenversammlung im November gehen kann.


  • Weitere Informationen zur Förderung

    Im Zuge der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die Stadt Oestrich-Winkel eine Klimaschutzmanagerin eingestellt, die in den nächsten zwei Jahren ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen wird. Ziel des Klimaschutzkonzeptes ist es, die Potenziale zur Verringerung von Treibhausgasen der Stadt Oestrich-Winkel aufzuzeigen und konkrete Minderungsziele festzulegen sowie entsprechende Maßnahmen vorzustellen. So dient es als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten. 

    Folgende Themen werden in dem Klimaschutzkonzept behandelt:
    1. Ist-Analyse sowie Energie- und Treibhausgas-Bilanz
    2. Potentialanalyse und Szenarien
    3. Treibhausgas-Minderungsziele, Strategien und priorisierte Handlungsfelder
    4. Akteursbeteiligung
    5. Maßnahmenkatalog
    6. Verstetigungsstrategie
    7. Controlling-Konzept
    8. Kommunikationsstrategie 

    Im Anschluss an die Konzeptentwicklung kommt es dann zur Umsetzung der Maßnahmen, die ebenfalls vom BMWK gefördert werden kann. 

    Titel des Vorhabens: KSI: Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt OestrichWinkel durch Schaffung einer Stelle für Klimaschutzmanagement - Erstvorhaben

    Laufzeit: 01.06.2022 bis 31.05.2024
    Förderkennzeichen: 67K19001
    Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

  •  Nationale Klimaschutzinitiative 

    Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.