LeseZeit 2026: Kinderbuchausstellung im Bürgerzentrum

Mitteilung der Stiftung Zukunft Schenken! Jean-Dominique Risch

Initiator der Kinderbuchausstellung ist Jean-Dominique Risch, umtriebiger Stifter und Vorsitzender der 

Rheingauer Kinderhilfestiftung Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch. Die Leseförderung liegt ihm 

am Herzen. „Kinder liegen mir am Herzen“, wie er sagt. Dafür begleitet er die Ausstellung 

durchgehend drei Wochen lang ganz persönlich – ehrenamtlich. Jeden Tag begrüßt er dann 

vormittags die Schulklassen und Kindertagesstätten-Gruppen, richtet nach jedem Besuch die Bücher 

in den Regalen und die gemütlichen, quietschbunten Sitzsäcke und lüftet einmal durch, bevor die 

nächsten Kinder kommen. Auch am Nachmittag und am Wochenende ist er dort und kümmert sich. 

„Sie glauben nicht, wieviel Ruhe und Frieden von lesenden Kindern ausgeht“, erzählt er. Da er die 

Ausstellung erst schließt, wenn keine Kinder mehr da sind, bleibt er gern auch mal ein Stündchen

länger in der Ausstellung, wenn es sein soll. „Die Kinder werden beim Lesen nicht gestört –

Öffnungszeiten hin oder her“, so Risch.

Die Vorbereitungen für diese Bildungsveranstaltung, wie Risch LeseZeit verstanden wissen will, haben 

bereits mit dem Abbau der Ausstellung im vergangenen Jahr begonnen. Etwa ein Viertel des 

Bücherbestandes der Kinderbuchausstellung sei aussortiert worden, um Platz für Bücher-Neuerscheinungen

des kommenden Jahres zu schaffen. Die aussortierten Bücher fanden dann – wie

jedes Jahr – ihren Weg als Bücherspende in Schülerbibliotheken von Grundschulen im Rheingau. 

Nach und nach kommen hier alle interessierten Grundschulen zum Zuge. Einen Höhepunkt der 

Vorbereitungen bildet für Risch jedes Jahr der Besuch der Leipziger Buchmesse. Drei Tage nimmt er 

sich hierfür Zeit. Hunderte Bücher gehen dann durch seine Hände. Die Bücher, die ihn ansprechen, 

finden dann den Weg nach Oestrich in die Ausstellung. Alle Bücher werden dabei grundsätzlich im 

örtlichen Buchhandel erworben. So hat die Stiftung seit ihrer Gründung im Rahmen ihrer 

Leseförderangebote mehr als 5.100 Bücher im Wert von rund 64.000 Euro in Kinderhände gebracht.

In diesem Jahr erwarten die Kinder wieder rund 150 Bücher-Neuerscheinungen. Bei der Auswahl ist 

der Stiftung seit vielen Jahren auch die Rheingauer Kulturjournalistin Verena Hoenig mit ihrer 

Expertise eine unverzichtbare Unterstützung. Weiter orientiert sich Risch außerdem an Büchern, die 

mit Kinder- und Jugendbuchpreisen ausgezeichnet wurden oder die ihm von Kindern selbst empfohlen 

worden sind.

Mit LeseZeit verbindet die Stiftung ein drängendes Anliegen. „Bücher in Kinderhände“, so lautet der 

Appell der Kinderhilfestiftung. Der Aufruf richtet sich an Eltern, Großeltern, Paten und Freunde, 

Kindern Bücher zu schenken, vor allem aber auch Zeit zum Lesen. Denn das Lesen, so Risch, „ist 

eine unglaubliche Bereicherung für Ihre Kinder“. Viel mehr als in blumigen Beschreibungen 

ausgedrückt, sei das Lesen vor allem eins: der Erwerb von Bildung. Und eben die sei ein Versprechen 

an das Leben der Kinder. Sie ermöglicht ihnen lebenslang bessere Chancen und eine bessere 

Teilhabe. „Bildungsreichtum“, so Risch, „beugt sozialer Armut vor“.

Sein Dank richtet sich an die Stadt Oestrich-Winkel, die Gastgeberin der Kinderbuchausstellung ist, 

was für Risch überhaupt keine Selbstverständlichkeit darstellt, trügen doch mehr als 1000 Kinder 3 

Wochen lang auch einigen Straßenschmutz und Unruhe ins Rathaus. Sein Dank richtet sich zudem 

vor allem auch an das Team von Münster Druck Design in Winkel, das sich gemeinsam mit der 

Stiftung für bildungsstarke Kinder im Rheingau engagiert und insbesondere auch LeseZeit in 

erheblichem Maße unterstützt.

Die Kinderbuchausstellung findet im Bürgerzentrum in Oestrich statt und ist vom 19. Oktober bis zum 

6. November an Werktagen von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Auch am Wochenende können Kinder die 

Ausstellung besuchen, dann von 11 bis 16 Uhr. Statt eines Eintritts erbittet die Stiftung am Eingang 

eine Spende, die dem Stiftungsvermögen zufließt. Die Ausstellung kann nicht mit Straßenschuhen 

betreten werden - warme Socken sind empfohlen.